Bonn (ots) –

Die Bonner Polizei wird am kommenden Wochenende eine mobile Videobeobachtungsanlage zur Verhinderung von Straftaten erstmals auch im Bonner Hofgarten einsetzen. Polizeipräsident Frank Hoever hat die polizeiliche Videobeobachtung für den Bereich des Hofgartens (inklusive Alter Zoll) für die Monate September und Oktober genehmigt. Ein Kameraturm wird dort stehen, die zweite mobile Videoüberwachungsanlage wird erneut am Brassertufer platziert.

Die Videobeobachtung erfolgt nicht durchgängig, sondern flexibel und ausschließlich zu einsatzrelevanten Zeiten. Dies sind insbesondere die Nachmittags- und Abendstunden an den Wochenenden – freitags bis sonntags.

Gesetzliche Grundlage für die Videobeobachtung ist Paragraph 15 a des Polizeigesetzes NRW. An Orten, deren Beschaffenheit die Begehung von Straftaten begünstigt, kann die Videobeobachtung durchgeführt werden, wenn zu erwarten ist, dass dort auch weiterhin Straftaten begangen werden.

„Wir haben die Situation rund um den Hofgarten immer im Blick und der Bereich ist auch fester Bestandteil unseres Präsenz- und Kontrollkonzeptes in der Innenstadt. Wir analysieren die Kriminalitätsbelastung ständig und haben in diesem Jahr dort im Vergleich zum letzten Jahr einen Anstieg von Straftaten der Straßenkriminalität – insbesondere der Körperverletzungs-, Raub- und Sexualdelikte – registriert. Vor diesem Hintergrund hat der Behördenleiter die Maßnahme angeordnet“, erklärt der stellvertretende Polizeipräsident und Leitende Polizeidirektor Andreas Koch.

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