Karlshagen / Insel Usedom (ots) –

Wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg bereits am 14.01.2022 mitteilte, kam es am Abend des 13.01.2022 zu einem Brand eines Reetdachhauses im Heideweg in Karlshagen. Hierbei handelte es sich um ein leerstehendes Haus, das in voller Ausdehnung brannte. Die genaue Höhe des Sachschadens ist derzeit noch offen, beträgt nach Schätzungen der Polizei jedoch mindestens 400.000 Euro.

Ein Verfahren wegen schwerer Brandstiftung wurde eingeleitet. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und war zu Spurensicherung um Einsatz. In diesem Zusammenhang kam auch ein Brandursachenermittler zum Einsatz. In seinem vorläufigen Ergebnis geht dieser von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Der Täter ist weiterhin unbekannt, die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Die Polizei bittet die Bevölkerung dringend um Mithilfe bei der Aufklärung des Brandes. Jede noch so kleine Information kann den Ermittlern helfen, die Verbrechen aufzuklären. Wer hat auffällige Personenbewegungen im Bereich des Tatortes festgestellt oder kann Angaben zur Tat oder zum Täter machen? Hinweise nimmt das Polizeirevier Heringsdorf unter 038378 279-224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Bereits im letzten Jahr kam es zu einigen Bränden im Norden der Insel Usedom, wodurch u. a. auch Wohnhäuser zerstört wurden. So brannte am Abend des 15.03.2021 ein leerstehendes Reetdachhaus in Peenemünde, wodurch ein Schaden von ca. 300.000 Euro entstand. Am 29.03.2021, zwei Wochen später, brannte ein leerstehendes Ferienhauses im Bereich Försterei in Trassenheide. Auch hier wurde der Schaden auf ca. 300.000 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei ermittelt in allen Fällen wegen schwerer Brandstiftung und kann einen Zusammenhang der einzelnen Taten nicht ausschließen.

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Quelle: Presseportal