Aalen (ots) – Ein angeblicher Mitarbeiter der Firma Microsoft rief am Dienstagmittag gegen 12 Uhr eine 33-jährige Ellwangerin an. Unter der Vorspiegelung falscher Tatsachen erlangte der Unbekannte Fernzugriff auf den PC und die Zugangsdaten zum Onlinebanking der Frau. In der Folge tätigte der Anrufer zwei Überweisungen von insgesamt 3300 Euro und setzte auch die Summe des Dispokredites hoch. Weitere Kontobewegungen konnten verhindert werden, da einer Bankmitarbeiterin die Überweisungen seltsam vorkamen und sie die 33-Jährige kontaktierte.

So schützen Sie sich:

   -	Seriöse Unternehmen nehmen nicht unaufgefordert Kontakt zum 
Kunden auf. Sollte sich ein Servicemitarbeiter bei Ihnen melden, ohne
dass Sie darum gebeten haben, legen Sie einfach den Hörer auf. -	 
Geben Sie auf keinen Fall private Daten z.B. Bankkonto- oder 
Kreditkartendaten, oder Kundenkonten heraus. -	Gewähren Sie 
unbekannten Anrufern niemals Zugriff auf Ihren Rechner. 

Wenn Sie Opfer wurden:

   -	Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet und fahren Sie ihn 
herunter. Ändern Sie über einen nicht infizierten Rechner 
unverzüglich Ihre Passwörter -	Lassen Sie Ihren Rechner überprüfen 
und das Fernwartungsprogramm auf Ihrem Rechner löschen -	Nehmen Sie 
Kontakt zu den Zahlungsdienten und Unternehmen auf, deren 
Zugangsdaten in den Besitz der Täter gelangt sind -	Lassen Sie sich 
von Ihrem Geldinstitut beraten, ob Sie bereits getätigte Zahlungen 
zurückholen können -	Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei 

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Aalen
Pressestelle
Böhmerwaldstraße 20
73431 Aalen
Telefon: 07361/580-110
E-Mail: Aalen.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
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Quelle: Presseportal