Bonn (ots) – phoenix premiere

Sonntag, 8. August 2021, 15.45 Uhr

JAMES BOND AN DER BERLINER MAUER

Die echten 007 & die KGB-Killer

Film von Jean-Christoph Caron und Ali Soozandeh, phoenix/Intaktfilm 2021

Die Animations-Doku entschlüsselt die kaum bekannten Verbindungen zwischen der populärsten Agentenfigur der Welt und der einstigen Berliner Mauer, hinter denen echte Agenten-Thriller des Kalten Krieges stecken. Als im August 1982 am Berliner Grenzstreifen bei Abenddämmerung eine Action-Szene für den Bond-Kinofilm „Octopussy“ gedreht wird, kommt es zu einem Zwischenfall mit DDR-Grenzsoldaten. Kurz darauf verschwinden Filmkopien des 007-Drehs aus Berlin – steckten die kommunistischen Machthaber in Ost-Berlin und Moskau dahinter?

Auch in den originalen Bond-Geschichten „Der Hauch des Todes“ und „Der Mann mit dem Goldenen Colt“ hat 007-Schöpfer Ian Fleming echte Spionagemissionen rund um die deutsch-deutsche Grenze verarbeitet. Fleming, der zuvor im Weltkrieg selbst als britischer Geheimagent aktiv war, recherchierte später als Journalist zum Wettstreit der Spione in Berlin auch investigativ vor Ort. Im Mai 1960 trifft er sich in der Sowjetzone mit einem Ost-Spion und im Westteil mit einem aktiven Agenten des britischen Geheimdienstes MI6, der nach Geheiminformationen zur nuklearen Aufrüstung des Ostblocks jagt.

Die Erstausstrahlung der Dokumentation „James Bond an der Berliner Mauer“ auf phoenix zeigt, dass die deutsch-deutsche Frontstadt des Kalten Krieges mit ihren wahren Agenten-Dramen wichtige Inspirationen und ikonische Szenen zum weltweit populären 007-Universum beisteuerte. Der Film handelt von einem Scharfschützen-Duell am Grenzstreifen, von spektakulären Fluchtversuchen kurz vor dem Bau der Mauer im August 1961, und von dem echten KGB-Killer Bogdan Staschinski, der von Ost-Berlin aus Oppositionelle mit einer neuartigen Giftpistole ausschaltete.

Spannende Animationsszenen rekonstruieren die wahren Spionagemissionen rund um den einstigen Berliner Todesstreifen, die von Bond-Expert:innen und Historikern erläutert werden; darunter Siegfried Tesche, Jeremy Black, Andrew Lycett, Henry Chancellor und Monica Germanà, sowie Kate Grimond, – Nichte des Bond-Erfinders Ian Fleming -, und Regisseur John Glen, der die Bond-Filme der 80iger Jahr prägte. Die Geschichtsdokumentation ist eine Fortsetzung des phoenix-Films „Wie James Bond begann“ (2020), der beleuchtete, wie stark die 007-Welt auch durch echte Geheimdienstoperationen des Zweiten Weltkrieges inspiriert war.

Fotos zu der Sendung finden Sie unter www.ard-foto.de

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Quelle: Presseportal