Hamburg (ots) –

Kurz vor dem Ende seiner Karriere zieht Oskar Lafontaine eine selbstkritische Bilanz: „Das Ziel bei der Gründung der Linken war es, die Lebensbedingungen der Menschen, die nicht auf der Sonnenseite stehen, zu verbessern. Aber außer geringfügigen Korrekturen konnten wir nichts bewegen. Das ist traurig“, sagt Lafontaine der Wochenzeitung DIE ZEIT. Er habe mit der Linken die SPD nicht spalten wollen, sondern im Gegenteil eine Wiedervereinigung angestrebt. „Ich habe das immer gewollt“, sagt Lafontaine, „aber ich bin nicht weit gekommen“.

Lafontaine berichtet über ein Treffen zwischen ihm und dem damaligen SPD-Vorsitzenden Martin Schulz im Jahr 2017 zu diesem Thema. Martin Schulz bestätigte auf Anfrage der ZEIT das Treffen mit Lafontaine. Die Diskussion sei aber unter anderem an den unüberbrückbaren Differenzen in der Außenpolitik gescheitert und nicht fortgesetzt worden.

Pressekontakt:

Den kompletten Text zu dieser Meldung senden wir Ihnen für
Zitierungen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE
ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.:
040/3280-237, E-Mail: presse@zeit.de).

Original-Content von: DIE ZEIT übermittelt durch news aktuell

Quelle: Presseportal