Hamburg (ots) – Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat sich im Sommerinterview mit dem NDR in Niedersachsen dafür ausgesprochen, dass junge Leute geimpft werden. Es gebe viele Experten, so Weil, die auf die Frage, ob sie ihr Kind impfen lassen würden, klipp und klar mit „ja“ antworteten. In den Ländern ringsherum werde überwiegend auch die Jugend geimpft. Im Moment fände ein Wettlauf statt: auf der einen Seite das Delta Virus, auf der anderen Seite die Impfquote. „Ich mag mir keine Situation ausmalen, wo die Älteren geimpft sind und die Jüngeren nicht“, so Weil weiter. Entscheiden würden letztlich die Eltern, aber die Politik wolle die Möglichkeit eröffnen.

Zu Fehlentscheidungen in der Landespolitik und beim Corona-Krisenmanagement sagt der Ministerpräsident: „Wir haben viel und schnell lernen müssen. Dass das eine oder andere ruckelig gewesen ist, lässt sich nicht bestreiten.

Bei den Kommunalwahlen im September setzt Weil darauf, dass die SPD stärkste Partei wird. Allerdings: „Ob das so wird oder nicht, das entscheiden die Wählerinnen und Wähler.“

Mit Blick auf die Bundestagswahl ist der SPD-Chef von Niedersachsen optimistisch, dass der Kanzlerkandidat der SPD, Olaf Scholz, gute Chancen hat. „Ich bin guten Mutes“. Eine Wette, dass Scholz auch tatsächlich die Nachfolge von Kanzlerin Angela Merkel antritt, mochte Weil nicht eingehen. „Ich bin kein Zocker“, so die Begründung.

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