Hamburg (ots) –

Der NDR Rundfunkrat hat zum ersten Mal öffentlich getagt. In seiner Sitzung am Freitag, 24. September, nahm er im öffentlichen Teil u. a. das vorgelegte Telemedienänderungskonzept (TMÄK) für das Telemedienangebot des NDR zur Kenntnis und beschloss, ein Drei-Stufen-Test-Verfahren gemäß § 32 Abs. 4 bis 7 des Medienstaatsvertrags für die wesentlichen Änderungen der bestehenden Telemedienangebote des NDR zu eröffnen.

Zu den Themen im öffentlichen Teil gehörte auch die Jahresabrechnung des NDR für das Jahr 2020, der der NDR Rundfunkrat zugestimmt hat. Die Abrechnung 2020 schließt mit einem handelsrechtlichen Fehlbetrag von 73,5 Millionen Euro. Gegenüber dem geplanten handelsrechtlichen Ergebnis 2020, in dem noch ein Minus von 131,6 Millionen Euro erwartet wurde, bedeutet der Fehlbetrag aus 2020 von 73,5 Millionen Euro eine Verbesserung um 58,1 Millionen Euro. Der Fehlbetrag wurde durch Sparanstrengungen des NDR in 2020 reduziert. Ein weiterer Grund für diese Entwicklung sind die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, die insbesondere zu Verschiebungen von Sportgroßveranstaltungen in das Jahr 2021 führte (Fußball-EM und Olympische sowie Paralympische Spiele).

Ute Schwiegershausen, Vorsitzende des NDR Rundfunkrats: „Der NDR bietet den Menschen im Norden auch in schwierigen Pandemiezeiten wichtige Informationen und anspruchsvolle Unterhaltung. Die Jahresabrechnung 2020 zeigt den verantwortungsvollen Umgang des NDR mit den zur Verfügung gestellten Beitragsmitteln. Das 2020 beschlossene Kürzungspaket hat sich im Jahresabschluss positiv ausgewirkt.“

Turnusgemäß hat der NDR Rundfunkrat auch den Entwurf der Selbstverpflichtung der ARD beraten. Der Rundfunkrat nahm den Bericht 2019/20 und die reformierten Leitlinien 2021/22 zur Kenntnis und leitet ihn der ARD Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) zur weiteren Abstimmung zu.

Der NDR Rundfunkrat hat in seiner Sitzung zudem dem Vertragsabschluss zwischen der SportA GmbH und dem Deutschen Fußball-Bund e. V. über die Übertragungsrechte am DFB-Pokal der Herren zugestimmt. Der Vertrag beinhaltet die Übertragungsrechte von 2022/23 bis 2025/26 und würde am 1. Juli 2022 beginnen. Die Wirksamkeit des ausverhandelten Vertrages steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Gremien der ARD Landesrundfunkanstalten. Wegen der Vertraulichkeit des Vertrages befasste sich der NDR Rundfunkrat mit diesen Punkt im nicht öffentlichen Teil seiner Sitzung.

Zur Eröffnung der Drei-Stufen-Test-Verfahren für NDR.de und tagesschau.de erscheinen parallel zwei separate Pressemitteilungen.

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