Halle (ots) – Ein Missverständnis begleitet seit Jahrzehnten die Forschenden: Gemischte Embryonen zu erzeugen ist nicht ihr Ziel, es ist nur ihre Methode. Kein Mischwesen soll ausgetragen oder gar geboren werden. Es geht darum, das Zellgeschehen in einem frühen Stadium zu entschlüsseln, dabei hilft den Forschern eine Art gleitender Übergang zum Tierversuch, noch auf embryonaler Ebene.

Wohin die Experimente am Ende konkret führen werden, kann auch Belmonte selbst noch nicht abschließend sagen. Auf jeden Fall winkt ein weit tieferes Verständnis des Menschen über seine eigene embryonale Entwicklung. Möglich wären aber auch Fortschritte bei der Xenotransplantation, also den Bemühungen, auf den Menschen transplantierbare Herzen, Nieren und andere Organe etwa in Schweinen zu züchten.

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