Halle/MZ (ots) –

Gewiss gehört eine gewisse Robustheit zum „politischen Geschäft“. Zum politischen Geschäft sollte jedoch nicht minder gehören, dass Bürger den von ihnen Gewählten zunächst mit eben jenem Respekt begegnen, den sie selbst erwarten. Von derlei Respekt sind wir nur leider weit entfernt. Spätestens seit der Flüchtlingskrise werden Politiker systematisch attackiert, psychisch und physisch. Sie werden Gehetzte im eigenen Land. Der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke bezahlte dafür mit seinem Leben.

Es besteht die Gefahr, dass jene, die noch vernünftig kritisieren, den Radikalen aus Resignation das Feld überlassen. Und die gefährden damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dieser Zustand ist untragbar.

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