Berlin (ots) – Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) begrüßt die Ergebnisse des Impfgipfels der Bundesregierung mit den Regierungschefs der Länder für eine verbesserte Versorgung und Organisation von Impfstoffen zur Bewältigung der Corona-Pandemie.

„Wir stehen bereit und wollen unseren Beitrag leisten“, erklärt Dr. med. Dirk Heinrich, Vorstandsvorsitzender des SpiFa, im Namen der Fachärztinnen und Fachärzte in Klinik und Praxis. „Jede Ärztin und jeder Arzt ist in der Lage zu impfen, dies sollten wir alle zügig nutzen um flächendeckend, schnell und mit Sicherheit aus der Pandemie herauszukommen.“, so Heinrich weiter.

Der SpiFa begrüßt daher ausdrücklich alle Maßnahmen der Bundesregierung und der Regierungschefs der Länder, um die Versorgung mit Impfstoffen, sowie die Organisation einer schnellen Impfung möglichst großer Teile der Bevölkerung zu verbessern.

„Wir fordern als SpiFa-Vorstand alle unsere Kolleginnen und Kollegen in Klinik und Praxis auf, sich aktiv einzubringen und so mitzuhelfen, diese für uns alle große Herausforderung der schnellen und sicheren Impfung von allen Impfwilligen in unserem Land zu meistern. Jeder an seinem Ort und mit ärztlichem Engagement!“, so Heinrich weiter.

Für Lars Lindemann, Hauptgeschäftsführer des SpiFa, stehen die Ergebnisse des Impfgipfels im Einklang mit einem besonderen Engagement, mit dem sich der SpiFa an der Bewältigung der Pandemie in Deutschland beteiligen wird: „Mit Beginn der Debatte um das sichere Impfen und die Effektivität der nun endlich auch nach und nach in Deutschland zur Verfügung stehenden Impfstoffe, haben wir unser Forschungsinstitut mit der Entwicklung der DIFA1 App beauftragt, um allen Fachärztinnen und Fachärzten sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine kostenlose App zur Erfassung und Begleitung der eigenen Impfung zur Verfügung zu stellen. Wir wollen mit dieser App und unserem Werben in der Ärzteschaft um deren aktive Nutzung einen gemeinnützigen Beitrag zur Schaffung einer breiten Datenbasis für eine nationale Untersuchung der Sicherheit und Effektivität der Impfungen leisten.“

Ergänzend erklärt dazu Dr. med. Axel Schroeder, Vorstandsmitglied des SpiFa: „Ausdrücklich wollen wir alle Ärztinnen und Ärzte in Deutschland ermutigen und rufen diese dazu auf, sich selbst impfen zu lassen und auch im Kreis der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür aktiv zu werben. Für uns steht dieses ärztliche Handeln überall dort, wo die Impfung sinnvoll ist, als motivierendes Beispiel und Signal in einer gemeinsamen nationalen Anstrengung die Pandemie so schnell wie möglich zu überwinden und so auch rasch wieder in einen normalen Alltag zurückkehren zu können.“

In der DIFA1 App können nach einer Impfung Begleiterscheinungen und weitere zur Beurteilung der Sicherheit und Effektivität der Impfstoffe erforderlichen Informationen durch jeden Nutzer einfach dokumentiert werden. Über einen intelligenten Chatbot werden alle relevanten Angaben zum richtigen Zeitpunkt von den Geimpften erfragt. Dies ermöglicht eine spezifische Datenerhebung in regelmäßigen Abständen ab dem Tag der Impfung. So wird unkompliziert und schnell eine Datenbasis erhoben, die über einen Zeitraum von 12 Monaten nach der Impfung neben unerwünschten Wirkungen vor allem auch Informationen zur Effektivität des Schutzes vor Infektionen liefert. Die Beratung durch die Ethikkommission der Ärztekammer Berlin hat am Dienstag dieser Woche stattgefunden, die dort gegeben Hinweise werden derzeitig in die Studienunterlagen eingearbeitet, so dass in Kürze mit der Studie begonnen werden kann.

Mehr Informationen zur DIFA1 App finden Sie im beigefügten Infoblatt sowie unter https://difa-vf.de/difa1/

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Lars F. Lindemann
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Quelle: Presseportal