Osnabrück (ots) – Middelberg: „Parteiführung sollte in K-Frage entscheiden“

Chef der CDU-Landesgruppe Niedersachsen hält Mitsprache der Bundestagsfraktion für falsch

Osnabrück. Der Vorsitzende der CDU-Landesgruppe Niedersachsen im Bundestag, Mathias Middelberg, hält eine Beteiligung der Unionsfraktion bei der Entscheidung über den gemeinsamen Kanzlerkandidaten nicht für angezeigt. „Der Kanzlerkandidat ist der Kandidat der beiden Parteien CDU und CSU. Deshalb sollten die beiden Parteiführungen entscheiden“, sagte Middelberg der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Er verweist auf die Erfahrung von 1980, als die Fraktion in der K-Frage abstimmte und den CSU-Vorsitzenden Franz Josef Strauß ins Rennen schickte. „Die Bundestagsfraktion hat in der Vergangenheit einmal gemeint, die Entscheidung an sich ziehen zu müssen – vor der Bundestagswahl 1980. Und da ist die Sache dann voll gegen die Wand gefahren“, erinnert Middelberg.

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