Frankfurt (ots) –

Nachdem das erste Schiff mit Nahrung Odessa verlassen hat, darf man vorsichtig optimistisch sein, dass es seinen Zielhafen auch erreicht, und darüber hinaus davon ausgehen, dass alle Beteiligten weitere Lieferungen zulassen. Die Ukraine braucht die Einnahmen. Russland ist an einem Imagegewinn interessiert und will wohl nicht auch noch für Hungertote in Ländern verantwortlich sein, die dringend auf Essen aus der Ukraine warten. Schön wäre es auch, wenn dieser Erfolg nach Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine, der Türkei und den UN weitere nach sich ziehen würde. Gespräche über den Austausch von Gefangenen wären denkbar. Doch viel mehr lässt Russland nicht zu. Schon die Gespräche über Fluchtkorridore hat Putins Regime mehr verhindert als ermöglicht. Und Friedensverhandlungen hat der Autokrat Wladimir Putin immer abgelehnt und alle, die trotzdem mit ihm sprechen wollten, mit leeren Händen nach Hause geschickt.

Pressekontakt:

Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222

Original-Content von: Frankfurter Rundschau übermittelt durch news aktuell

Quelle: Presseportal