Stuttgart (ots) –

Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) Karlsruhe des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg (LKA BW) und des Zollfahndungsamtes Stuttgart feiert Jubiläum.

Diese Einheit des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg ist ein Paradebeispiel für eine gelingende behördenübergreifende Zusammenarbeit. Die GER Karlsruhe leistet seit nunmehr 30 Jahren eine erfolgreiche Arbeit. Bei der Bekämpfung von organisierter Rauschgiftkriminalität arbeiten das LKA BW und das Zollfahndungsamt Stuttgart in zwei Ermittlungsgruppen zusammen. Die spezialisierten Ermittlungsgruppen bekämpfen herausragende Fälle des organisierten und internationalen illegalen Handels und Schmuggels mit Drogen. Kompetenz trifft auf Expertise und Kenner des internationalen Rauschgifthandels arbeiten mit kriminalistischen Strategen noch vernetzter und wirksamer unter einem Dach zusammen.

Die ersten Ermittlungen starteten im Dezember 1992. Gemäß den Forderungen des damaligen Rauschgiftbekämpfungsplans der Bundesregierung schufen das Bundesministerium der Finanzen und das Innenministerium Baden-Württemberg die Grundlage für die Gründung am 1. Juli 1992. Hierzu trafen sie entsprechende Vereinbarungen. So entstanden in den Jahren 1992 und 1993 drei gemeinsame Ermittlungsgruppen. Im August 1992 in Freiburg, im Dezember 1992 in Karlsruhe und im November 1993 in Stuttgart. Im Zuge der Polizeireform im Jahr 2014 wurde die GER Freiburg aufgelöst und die Standorte Karlsruhe und Stuttgart personell gestärkt.

In Karlsruhe hatten sich das Zollfahndungsamt und das damalige Polizeipräsidium Karlsruhe bereits vor der Verabschiedung des Rauschgiftbekämpfungsplans schon Mitte der 80er Jahre zusammengetan. Ziel war es, Doppelermittlungen zwischen dem Rauschgiftdezernat der Kriminalpolizei und des Zollfahndungsamts zu vermeiden. Ferner wurden so Kräfte und Ressourcen optimiert und die Effektivität erhöht. Es war der Grundstein für ein richtungsweisendes Erfolgsmodell.

Bei der GER Karlsruhe arbeiten jeweils 14 Beamtinnen und Beamte des Zollfahndungsamtes Stuttgart und des LKA BW paritätisch zusammen. Die Ermittlungsgruppe entdeckt und zerschlägt Täterstrukturen im In- und Ausland, Händler- und Schmuggelorganisationen und schöpft inkriminierter Gewinne aus dem Rauschgifthandel ab. Die Ermittlungsgruppe ist national und international eng mit den Finanzermittlungen und der Vermögensabschöpfung verzahnt. Hierin liegt auch die besondere Schlagkraft der Ermittlungsgruppe. Die Bündelung der Kräfte aus der Landes- und Bundesverwaltung führt regelmäßig zu Ermittlungserfolgen und ist ein Garant für die zielgerichtete und sehr nachhaltige Bekämpfung der internationalen Rauschgiftkriminalität.

Geografisch ist die GER Karlsruhe für nahezu den gesamten nord- und südbadischen Bereich zuständig. Auf dieser Fläche von über 15.000 Quadratkilometer leben mehrere Millionen Einwohnerinnen und Einwohner.

Die GER Karlsruhe hat in den vergangenen drei Dekaden viele herausragende Ermittlungserfolge erzielt. Ab dem 14. Juli werden wir Ihnen fünf Großverfahren auf den Social-Media-Kanälen des LKA BW (www.facebook.com/lkabw/ bzw. www.twitter.com/LkaBaWue) und des Zolls vorstellen (https://twitter.com/zoll_info).

Rückfragen bitte an:

Landeskriminalamt Baden-Württemberg
Leiter Pressestelle / Pressesprecher
Kriminaloberrat David Fritsch
E-Mail: pressestelle-lka@polizei.bwl.de
Telefon: 0711 / 5401-2044

Zollfahndungsamt Stuttgart
Pressesprecher
Daniel Schnitzer
E-Mail: pressestelle@zfas.bund.de
Telefon: 0711 / 52041-1341

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Quelle: Presseportal