Stuttgart (ots) – Er geht bei seinen Taten besonders rücksichtlos und brutal vor. Der 35-jährige ungarische Staatsbürger hat es meist auf die Schwächsten in der Gesellschaft abgesehen. Neben älteren Menschen sollen auch Menschen mit Behinderung zu seinen Opfern zählen. So ist der Mann beispielsweise dringend verdächtig, im Jahr 2020 in Budapest einen älteren, blinden Mann überfallen zu haben. Besonders dreist: Nachdem er dem Blinden seine Tasche geraubt hatte, verschaffte er sich mit dessen Schlüssel Zutritt zu der Wohnung, um weiteres Diebesgut zu erbeuten. Laut ungarischen Behörden erwartet den 35-Jährigen für die ihm zur Last gelegten Taten eine Haftstrafe von mindestens zehn Jahren.

Am 25. März 2021 schreibt das Zentralgericht Buda (Ungarn) den Mann zur internationalen Fahndung aus. Da der 35-Jährige familiäre Bezüge im Großraum Stuttgart hat, tritt die Zielfahndung des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg auf den Plan. Ihr gelingt es, den gewalttätigen und mutmaßlich bewaffneten Mann zu lokalisieren. Während Spezialkräfte den Zugriff vorbereiten, gerät der Gesuchte in Pforzheim in eine Verkehrskontrolle. Die Beamtinnen und Beamten nehmen den gefährlichen Mann umgehend fest. Der 35- Jährige sitzt in einer Justizvollzugsanstalt. Seine Auslieferung an die ungarischen Behörden wird vorbereitet.

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