Mainz (ots) –

Seit Ende Februar beherrschen die Gräuel des Krieges das Leben in der Ukraine. Welche Auswirkungen hat das auf die Kulturszene? Wie verarbeiten Kunstschaffende das Erlebte? 3sat zeigt zwei neue Kulturdokumentationen, die sich ausführlich mit dem Thema auseinandersetzen: Am Samstag, 21. Mai 2022, 19.20 Uhr, zeigt 3sat Roman Schells Dokumentation "Kunst im Krieg. Das neue Kulturleben in der Ukraine". Eine Woche darauf, am Samstag, 28. Mai 2022, 19.20 Uhr, begleitet Filmemacher Andrzej Klamt in "Zurück in die Ukraine – Die Heimkehr des Fotografen Juri Kosin" Kosins Rückkehr nach Irpin bei Kiew. Erstausstrahlungen. 

Der Krieg in der Ukraine zwingt viele Menschen, ihre Heimatstädte zu verlassen. Auch Kunstschaffende fliehen dahin, wo noch nicht bombardiert wird: in die Westukraine. Lwiw gilt schon als die "neue Kulturhauptstadt" der Ukraine. Das dort ansässige Kulturzentrum "LVIVART" steht exemplarisch für die aktuelle Kultur- und Kunstentwicklung in der Ukraine. Dort finden Konzerte, Vorlesungen, Ausstellungen, Therapiestunden und Diskussionsrunden über den Krieg und über die Zukunft der Ukraine nach dem Krieg statt. Die 3satKulturdoku "Kunst im Krieg. Das neue Kulturleben in der Ukraine" von Roman Schell, am Samstag, 21. Mai 2022, 19.20 Uhr, blickt auf eine neue Art des Kulturlebens in der Ukraine, begleitet den Kurator des "LVIVART"-Centers Pavlo Kovach bei seiner Arbeit und stellt weitere Kulturschaffende wie den Maler Ruslan Tremba und die Galeristin Diana Berg vor. 

Am Samstag, 28. Mai 2022, 19.20 Uhr, kehrt Filmemacher Andrzej Klamt in der 3satKulturdoku "Zurück in die Ukraine – Die Heimkehr" zurück in seine Heimat in der Ostukraine. In Irpin bei Kiew erlebte Kosin den Ausbruch des Kriegs, dokumentierte das Geschehen ebenso wie seine Flucht einige Wochen später. Jetzt kehrt der Fotograf in seine Heimatstadt zurück, um die Geschehnisse zu dokumentieren. Er weiß nicht, was ihn dort erwarten wird; direkt neben Irpin liegt Butscha, wo Zeugnisse schrecklicher mutmaßlicher Kriegsverbrechen gefunden wurden. Auf welche Bilder der Zerstörung wird er treffen, was werden ihm Freundinnen und Freunde, die Nachbarschaft, andere Kunstschaffende berichten? 

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