Frankenthal (ots) –

-  Digitale Plattform Marco Polo unterstützt KSB bei weltweiten Live-Transaktionen 
-  Meilenstein in der Abwicklung von Handelsgeschäften  

Frankenthal (ots) – Weg mit Papier, Schluss mit verschwendeter Zeit: KSB kann ab sofort zusammen mit anderen namhaften Unternehmen und Banken Handelsgeschäfte über das Trade-Finance-Netzwerk Marco Polo abwickeln. Der international tätige Pumpen- und Armaturenhersteller war seit 2019 einer der Testnutzer dieser Plattform. Am 20. Mai erfolgte nun die erste Transaktion auf Basis von realen Warenlieferungen.

Im Rahmen der digitalen Transformation des Unternehmens werden immer mehr Prozesse des KSB Konzerns automatisiert und effizienter gestaltet. Gerade im Bereich der Handelsgeschäfte war es bisher undenkbar, ohne die klassische Dokumentation in Papierform auszukommen, um die finanzielle Abwicklung einer Warenlieferung abzusichern. Über die Plattform Marco Polo wird der umständliche und zeitraubende Prozess der Präsentation von Dokumentationen bei Banken ersetzt durch den reinen Austausch von Informationen. Die digitale Technik des Netzwerks führt dezentral generierte Daten zusammen, um die finanzielle Transaktion auszulösen. Eine Manipulation wird somit verhindert.

„In unserer Branche ist KSB international führend im Bereich der Digitalisierung und hat mit vielen innovativen Lösungen Standards gesetzt“, sagt Dr. Stephan Timmermann, Sprecher der KSB-Geschäftsleitung. Dr. Matthias Schmitz, der für Finanzen und Einkauf verantwortliche Geschäftsführende Direktor ergänzt: „Nachdem wir unsere Produktion und Produkte wo immer möglich bereits digitalisiert haben, gehen wir nun systematisch die Digitalisierung unserer Prozesse an. Mit der Plattform Marco Polo und Technologien wie Blockchain und Distributed Ledger heben wir unsere Handelsprozesse auf ein neues, papierloses und vor allem sicheres Niveau.“

KSB ist ein international führender Hersteller von Pumpen und Armaturen. Der Konzern mit seiner Zentrale in Frankenthal ist mit eigenen Vertriebsgesellschaften, Fertigungsstätten und Servicebetrieben auf fünf Kontinenten vertreten. Der Konzern hat im Geschäftsjahr 2020 mit rund 15.100 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 2,2 Mrd. EUR erzielt.

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Quelle: Presseportal