Osnabrück (ots) – Wo noch vor einigen Jahren Schraubenschlüssel und Ölkanne dominierten, da ist der Laptop heute nicht mehr wegzudenken: Autowerkstätten sind endgültig im Digitalzeitalter angekommen, ohne den Einsatz von Computertechnik geht hier nichts mehr. Damit entstehen aber neue Probleme: Selbst der erfahrenste Mechatroniker kann nicht an zwei Orten gleichzeitig wirken, aufwändige Tastatureingaben und das Klicken durch verschachtelte Untermenüs kosten wertvolle Zeit, die eigentlich für die Reparatur des Autos aufgewandt werden könnte.

Hier setzt die Osnabrücker LMIS AG, die zugleich auch als Konsortialführerin des im Rahmen des GAIA-X Wettbewerbs geförderten Projekts „Autowerkstatt 4.0“ fungiert, mit einer Innovation an, die jetzt für die Finalrunde des größten internationalen Wettbewerbs im Bereich Spatial AI Computer Vision, der von Microsoft Azure und Intel geförderten OpenCV AI Competition, eingereicht wurde:

Das neue Anwendungsbedienkonzept NOSY bietet eine berührungslose Interaktion mit Softwaresystemen, die über Kameras Kopfpose und Blickpunkt errechnet und so die berührungslose Steuerung durch die Augen der bedienenden Person erlaubt. Damit kann das bereits heute in vielen Werkstätten erfolgreich eingesetzte und ebenfalls von der LMIS AG entwickelte System Dynamian, das Arbeitsabläufe vollumfänglich digitalisiert und so die Prozesse in der Montage, Instandhaltung und Qualitätssicherung Schritt für Schritt begleitet, jetzt kontaktlos und sicher bedient werden. Komplexe Diagnoseprozesse im Motorraum können damit ohne Ablenkungen durch manuelle Computereingaben durchgeführt werden, die Mitarbeiter sind in höchstem Maße mobil und werden trotzdem kontinuierlich mit allen wichtigen Informationen für ihren Arbeitsprozess versorgt. Zudem entfallen auch – gerade in den Zeiten einer globalen Pandemie nicht zu vernachlässigen – unnötige Kontaktpunkte und damit potenzielle Infektionsquellen. Somit geht infektiologisch notwendiger Abstand nicht mehr zulasten eines ununterbrochenen Informationsflusses.

Prof. Dr. Marco Barenkamp, Gründer und CEO des Osnabrücker Unternehmens: „Challenge accepted! Wir freuen uns, dass wir es bis in die Finalrunde dieses wichtigen Wettbewerbs geschafft haben und sind guter Dinge, dass wir hier echte Innovation zeigen können. Die Werkstatt der Zukunft ist digital und in ihren Arbeitsprozessen fest vernetzt. Wir machen sie jetzt kontaktlos und tragen so zu Nachhaltigkeit und Effizienz wie auch zu Arbeitszufriedenheit und -sicherheit bei. Auch wenn wir NOSY aktuell im Werkstattkontext einsetzen, so sind doch die Möglichkeiten noch lange nicht ausgeschöpft. Zukünftig wird NOSY in der Lage sein, durch Blickkontakt den Latte Macchiato im Gemeinschaftsbüro oder das Bahnticket am Automaten berührungslos zu bestellen – gerade in Pandemiezeiten ein mächtiges Bedienkonzept zur Eindämmung möglicher Übertragungspunkte.“

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