Frankfurt (ots) – Im Kern geht es um die Frage, welche Rolle diese Partei in dem kapitalistisch-parlamentarischen System, das sie an vielen Stellen überwinden will, spielen kann. Sollte es wirklich unmöglich sein, sowohl Scharnier zwischen gesellschaftlichen Bewegungen und Parlament zu sein als auch Teil von Koalitionen, die Kompromisse erfordern? Die Linkspartei hat sich längst darauf eingelassen, für ihr erklärtes Ziel eines demokratischen Sozialismus auch innerhalb dieses Systems zu streiten. Das kann nur heißen: Parlamentarische Bündnisse sind nicht dazu da, ein eigenes Programm komplett durchzusetzen. Es geht um Schritte in die richtige Richtung, ohne die großen Ziele aus den Augen zu verlieren.

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