Frankfurt (ots) –

Wenn diese Partei etwas gemeinsam „bewahrt“, dann das, was Norbert Röttgen gerade wieder als Politik für „ganz normale Leute“ verklausuliert hat. Sie orientiert sich am verblassenden Bild einer Mittelschicht, die nur die Wahl hat zwischen dem klassischen „Normalarbeitsverhältnis“ und der Absturzgefahr Richtung Hartz IV. Er mag grüner werden, dieser Kapitalismus. Aber eines will kein Merz und kein Röttgen und auch sonst niemand in dieser CDU: das System grundlegend umbauen, um die wichtigste Maßeinheit konservativen Denkens – möglichst viel reale Sicherheit für alle in möglichst vielen Lebenslagen – neu denken zu können. Dass das die einzige Rettung für eine konservative Partei sein könnte, kommt offenbar niemandem in den Sinn.

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