Frankfurt (ots) – Die Menschen in dem südamerikanischen Krisenstaat sind von der Politik nur noch genervt. Von der Regierung erwarten 80 Prozent der Bevölkerung ohnehin nichts mehr, aber mittlerweile gilt das auch fast genauso für die Opposition. Seit deren Kandidat Juan Guaidó vor zweieinhalb Jahren wie Phönix aus der Asche kam, das Ende des Regimes der Chavisten um Nicolás Maduro versprach und kläglich scheiterte, sind die Zustimmungswerte für die Regierungsgegner kaum noch höher als für die Regierung. Lasst uns in Ruhe, wir haben genug mit der Bewältigung unseres Alltags zu tun – so denken die meisten. Maduros und Guaidós Unterhändlerinnen und Unterhändler dürfen also nicht mit leeren Händen nach Caracas zurückkehren. Die Verhandlungen sind nur erfolgreich, wenn sie endlich spürbare Verbesserungen für die Menschen erreichen, die unter Inflation und grassierender Armut ächzen.

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