Leipzig (ots) –

Der Mitteldeutsche Rundfunk freut sich sehr über zwei Nominierungen für den Grimme Online Award 2022. Im Rennen um die renommierte Auszeichnung sind zwei MDR-Multimedia-Projekte: „ostKUNSTwest“ und „Umwelt in Ostdeutschland“.

ostkunstwest.de

umwelt-im-osten.de

Jana Brandt, MDR-Programmdirektorin in Halle: „Bei der Entwicklung dieser beiden Formate haben wir explizit die sich verändernde Mediennutzung hin zum Digitalen und ein breiteres Zielpublikum vor Augen gehabt. Das Thema Umwelt, welches auch die Jugend umtreibt, aus dem Früher heraus zu beleuchten und die Zusammenhänge mit dem Heute sichtbar zu machen, war uns eine Herzensangelegenheit. Zudem erfüllt ‚Umwelt im Osten‘ in seiner vielschichtigen Machart auf originelle Weise unseren öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrag. Genau wie der innovative multimediale Ansatz beim bildstarken Projekt ‚ostKUNSTwest‘, welches darüber hinaus auch noch zu einer Verständigung zwischen Ost und West beiträgt.“

Anlässlich des 90. Geburtstags von Gerhard Richter erzählt MDR KULTUR mit dem großen Multimedia-Projekt „ostKUNSTwest“ die Kunstgeschichte Deutschlands in Ost und West nach 1945 anhand von rund 400 ausgewählten Kunstwerken, Fotografien und Videos. Das Projekt wirft Schlaglichter auf die wichtigsten Künstlerinnen und Künstler, Werke, Strömungen und setzt diese in den jeweiligen zeitgeschichtlichen Kontext. Durch die gesamtdeutsche Perspektive eröffnen sich spannende Gegensätze und überraschende Zusammenhänge, die zu einem gemeinsamen Kunstverständnis beitragen. Das Spektrum reicht von der ersten noch gesamtdeutschen Kunstausstellung 1946 in Dresden über die „documenta“ 1955 in Kassel, die feministische Avantgarde bis zur Neuen Leipziger Schule, vom Bitterfelder Weg bis zu Kryptokunst.

Seit 24. Januar überzeugt das fürs Smartphone optimierte Multimedia-Projekt online unter ostkunstwest.de mit seiner Bildstärke. Der zehnteilige begleitende Podcast „ostKUNSTwest“ gibt in der ARD Audiothek in Gesprächen einen Überblick zu den wichtigsten Strömungen, Künstlerinnen und Künstlern.

Das MDR-Angebot „Umwelt in Ostdeutschland – Von der Katastrophe zur Chance?“ widmet sich seit dem 28. Oktober 2021 mit einem multimedialen Angebot der Umwelt in Ostdeutschland. Jahrzehntelang brachte die DDR-Planwirtschaft Mensch und Natur an die Grenzen der Belastbarkeit. Nach der Wiedervereinigung erfuhr das Land eine milliardenschwere Erholungskur, die Luft, Wasser und Böden sauberer machte. Und doch beschäftigen die Folgen der Umweltsünden die neuen Bundesländer bis heute: Fast 20 Prozent der Gesamtfläche gelten als Altlast.

Wie geht der Osten mit seinem Erbe um? Stellen sich die Menschen, die Umweltzerstörung unmittelbar erlebt haben, den neuen, globalen Gefahren für Umwelt und Klima besonders stark entgegen? Oder wiegen eine gesunde Wirtschaft und ein sicherer Arbeitsplatz schwerer als die Sorge um die ökologische Zukunft? Diese Fragen erörtern eine 5-teilige Filmreihe in der ARD Mediathek, das Dialogformat „Miteinander reden“ und das interaktive Storytelling-Projekt umwelt-im-osten.de.

Die Bekanntgabe der Gewinnerinnen und Gewinner soll zur Preisverleihung am 23. Juni 2022 in Köln erfolgen.

Pressekontakt:

MDR, Presse und Information, Kerstin Gensel-Dittmann, Tel.: (0341) 300 65 35, E-Mail: presse@mdr.de; Twitter: @MDRpresse

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Quelle: Presseportal