Osnabrück (ots) –

Rund 232.000 Euro entdeckten Osnabrücker Zöllner am Nachmittag des 14. September 2021 bei einer Fahrzeugkontrolle an der Autobahn A 30 im Gewerbegebiet Gildehaus in einem zuvor aus den Niederlanden eingereisten PKW.

Die Reisenden gaben an, für eine polnische Firma für Saatgut und Getreide zu arbeiten und für diesen einen Tag mit dem Firmenwagen geschäftlich in Rotterdam gewesen zu sein. Die Frage nach mitgeführten Waffen, Betäubungsmitteln oder Bargeld verneinten die Insassen des Pkws.

Aufgrund des Verhaltens der Reisenden entschlossen sich die Ermittler zu einer Intensivkontrolle des Autos. Hierbei kam auch Spürhund Raptor zum Einsatz. Raptor zeigte durch sein Verhalten an, dass sich etwas an der linken Seitenverkleidung des Kofferraums befand. Als die Zöllner das Versteck öffnen ließen, entdeckten sie mehrere Geldbündel. Insgesamt kamen rund 232.000 Euro zum Vorschein.

Wegen der fehlenden Anzeige des Bargelds leiteten die Zollbeamten ein Strafverfahren ein. Die Gesamtsumme des Bargelds wurde sichergestellt.

Die weiteren Ermittlungen hat die Gemeinsame Ermittlungsgruppe vom Zollfahndungsamt Essen und dem Landeskriminalamt aus Nordrhein-Westfalen übernommen.

Zusatzinformation

Die Kontrolleinheiten des Zolls überwachen den Verkehr mit Bargeld und gleichgestellten Zahlungsmitteln über die Grenzen Deutschlands zu anderen Mitgliedstaaten der EU und im Landesinnern.

Anzeigepflichtig sind Bargeld und diesem gleichgestellten Zahlungsmittel im Gesamtwert von mehr als 10.000 Euro je Person. Durch die Anzeigepflichtigen sind auch die Herkunft, der wirtschaftlich Berechtigte sowie der Verwendungszweck darzulegen.

1 Bilddatei: Quelle Hauptzollamt Osnabrück

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