Oldenburg/Wilhelmshaven (ots) – +++ Finanzkontrolle Schwarzarbeit prüft Pizza-Lieferdienst +++ Im Küchenbereich angetroffene Person war zur Festnahme ausgeschrieben +++

Wilhelmshaven: Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit überprüften vergangenen Donnerstag einen Pizza-Lieferservice. Neben dem Inhaber der Gastronomie, trafen die Kontrollbeamten auf drei weitere Personen im Arbeits- oder Küchenbereich des Betriebs. Eine von ihnen war zur Festnahme ausgeschrieben und befindet sich nunmehr in einer Justizvollzugsanstalt.

Beim Betreten des Gastronomiebetriebs trafen die Zollbeamten neben dem Inhaber auf drei Personen, die sich deutlich erkennbar in Arbeits- oder Küchenbereichen des Lieferservices aufhielten. Der Inhaber hatte jedoch keine Arbeitnehmer für seinen Betrieb angemeldet. Auf Befragung durch den Zoll räumte lediglich eine Person ein, über einen Probearbeitsvertrag zu verfügen. Die zwei weiteren angetroffenen Männer stritten ab, für die Pizzeria tätig zu sein.

Bei der Überprüfung aller Personalien kam es erneut zu Unstimmigkeiten: Für eine angetroffene Person war mangels Ausweisdokument keine eindeutige Identitätsfeststellung möglich. Die Polizei Wilhelmshaven unterstützte und stellte schnell fest, dass gegen den Mann eine Ausschreibung zur Festnahme vorlag. Er befindet sich gegenwärtig in einer Justizvollzugsanstalt, wo er eine Ersatzfreiheitsstrafe verbüßt. Anschließende Überprüfungen offenbarten weitere Delikte: Danach liegt für den Mann, der seit mehreren Jahren unter verschiedenen Aliasnamen in der Bundesrepublik lebt, kein gültiger Aufenthaltstitel vor. Ihm droht nunmehr die Abschiebung.

Weiteren Ermittlungen durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls dauern an und dienen der abschließenden Klärung, welche arbeitsrechtlichen Verstöße durch die in der Pizzeria angetroffenen Personen begangen wurden.

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