Lörrach.Freiburg.Offenburg (ots) – Was wäre die deutsche Wirtschaft ohne eine gut aufgestellte Zollverwaltung? Lieferketten würden nicht wie erforderlich schnell und sicher vom Zulieferer über den Produzenten bis zum Endkunden laufen, Produktionsabläufe wären gestört und Im- wie Exporte würden verzögert. Die schnelle und sichere Zoll-Abfertigung der heute über Grenzen hinweg „just in time“ gehandelten Waren hat für das Funktionieren global ausgerichteter Volkwirtschaften wie der deutschen maßgebliche Bedeutung. Diese Schlüsselfunktion des Zolls nimmt die Weltzollorganisation mit ihrem diesjährigen Motto zum Weltzolltag auf: „Der Zoll stärkt die Wiederherstellung, die Erneuerung und die Widerstandsfähigkeit nachhaltiger Lieferketten“.

Besonders in der ersten Pandemie-Zeit im Frühjahr vergangenen Jahres, als es auch darum ging, lebenswichtige Medizinprodukte wie Beatmungsgeräte und Schutzausrüstung schnell und zügig abzufertigen, zeigte sich die Kompetenz des deutschen Zolls. Mit modernen, weitgehend digitalisierten Abfertigungsabläufen, vernetzt mit den Partnerbehörden sowie vorbildlichem Einsatz der Abfertigungsbeamtinnen und -beamten konnten die Produkte zügig an internationale Organisationen und den Großhandel EU-weit verteilt werden.

In Deutschland sind rund 43.000 Beschäftigte des Zolls, davon im Bereich des Hauptzollamts Lörrach in einem Gebiet von Weil am Rhein an der Schweizer Grenze bis Rheinau im Ortenaukreis rund 1.000 Beamtinnen und Beamte sowie Tarifbeschäftigte, jeden Tag für die gerechte und sichere Erhebung der Staatseinnahmen, für ein gerechtes und sicheres Sozialsystem und für den Schutz von Sicherheit und Ordnung für Wirtschaft, Bürger und Staat im Einsatz.

Nach der letzten Logistik-Studie der Weltbank ist der deutsche Zoll 2018 daher auch als weltweit führend ausgezeichnet worden.

Mehr Informationen über die vielfältigen Aufgaben der Bundeszollverwaltung und die Ausbildungs- sowie Studienmöglichkeiten sind auf der Internetseite der Bundeszollverwaltung www.zoll.de veröffentlicht.

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