Köln (ots) – Rund 2,2 Kilogramm geschmuggelten Goldschmuck im Gesamtwert von mehr als 100.000 Euro, fand der Kölner Zoll seit Anfang März bei Reisenden am Flughafen Köln/Bonn. Die Zöllnerinnen und Zöllner leiteten noch vor Ort 27 Strafverfahren wegen versuchter Steuerhinterziehung ein. Alle Beschuldigten hatten versucht, mit ihrem Gepäck die Kontrollstelle des Zolls durch den grünen Kanal für abgabefreie Waren zu verlassen.

„Der Schmuggel von Goldschmuck hat in den letzten sieben Wochen spürbar zugenommen. Im März haben sich unsere Aufgriffe im Vergleich zum Gesamtergebnis aus Januar und Februar fast verdoppelt und dieser Trend hält auch weiter an“, so Jens Ahland, Pressesprecher des Hauptzollamts Köln.

Abgabenfrei sind Waren bei Flugreisen aus Nicht-EU-Staaten nur bis zu einem Wert von 430 Euro. Alles was darüber hinausgeht, muss beim Zoll angemeldet werden, sonst droht, wie in diesen Fällen, ein Steuerstrafverfahren.

„Alle Beschuldigten waren Reiserückkehrer aus der Türkei und versteckten den Schmuck zum Teil am Körper oder zwischen Kleidungsstücken im Gepäck“, so Ahland weiter.

Zusatzinformation:

Wichtige und zuverlässige Informationen aus erster Hand bietet die kostenlose App „Zoll und Reise“. Mit der App kann man schnell und einfach herausfinden, welche Waren bei der Einreise nach Deutschland erlaubt oder verboten sind. Auch Einfuhrabgaben können leicht berechnet werden, falls die Freimenge überschritten wird.

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Quelle: Presseportal