Itzehoe (ots) – Der Zoll am Hamburger Flughafen zieht Markenfälschungen im Wert der Originalware von 100.000 Euro aus dem Verkehr.

Eines der grundlegendsten Verbraucherrechte ist das Recht auf Sicherheit. Die Überwachung des internationalen Warenverkehrs nach oder aus Deutschland trägt hierzu erheblich bei und findet nicht nur an der Grenze, sondern auch an den Zollämtern im Binnenland statt.

Stellt der Zoll dabei bedenkliche Waren fest, werden diese der jeweiligen Fachbehörde zur Prüfung übergeben. Wenn die Waren nicht gesetzeskonform oder sogar gefährlich sind, werden sie aus dem Verkehr gezogen, um die Bürger und Bürgerinnen vor Schaden zu bewahren. Zu Unrecht verwendete Prüfsiegel, unsicheres Kinderspielzeug oder nicht zugelassene Arzneimittel sind nur einige Beispiele, warum der Zoll bei den Kontrollen genau hinschaut und eng mit den Fachbehörden zusammenarbeitet.

Häufig handelt es sich bei solchen Waren auch um Produktfälschungen. Für solche Produkte übernehmen die anonymen Hersteller natürlich weder Haftung noch Verantwortung. „Fälschungen von Markenartikeln schädigen auf der einen Seite die Markeninhaber und auf der anderen die Verbraucherinnen und Verbraucher. Sehr häufig haben Fälschungen eine mindere Qualität und sind gesundheitsgefährdend. Es werden bei der Herstellung nicht die vorgeschriebenen Standards eingehalten sowie minderwertige und gegebenenfalls giftige Materialien eingesetzt“, so Thomas Gartsch, der Pressesprecher das Hauptzollamtes Itzehoe.

Auch am Flughafen Hamburg haben sich die Zöllnerinnen und Zöllner des Hauptzollamtes Itzehoe mit einem solchen Fall beschäftigt. Es wurde versucht, Fälschungen im Wert der Originalware von ungefähr 100.000 Euro unter dem Deckmantel des privaten Bedarfs im Reiseverkehr einzuschmuggeln. Dabei handelte es sich um insgesamt 124 gefälschte Rucksäcke, Umhängetaschen sowie Bekleidung, wie Jogginganzüge, Pullover und T-Shirts von verschiedenen, sonst hochpreisigen Markenherstellern.

Die beiden Täter versuchten sich der Zollkontrolle durch Flucht zu entziehen. Ein Täter konnte unerkannt entkommen, der zweite wurde durch die Landespolizei Hamburg wenig später aufgegriffen und der Zollkontrolle wieder zugeführt.

Die Ware wurde sichergestellt und den Markeninhabern zur Begutachtung übergeben. Gegen den Täter, dem der Zoll habhaft wurde, ist ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet worden. Außerdem können durch die Markeninhaber zivilrechtliche Ansprüche geltend gemacht werden.

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