Hannover (ots) – Bei einer Kontrolle am Flughafen Hannover stellten Zöllner des Hauptzollamts Hannover bei einer Reisenden aus der Türkei Goldschmuck im Wert von 13.000 Euro sicher. Diesen hatte die Frau zuvor nicht angemeldet.

Am vergangenen Sonntag kontrollierten Beamte des Zolls die Passagiere eines Flugs aus der Türkei. Eine 46-Jährige weckte hierbei das Interesse der Zöllner. Als diese den grünen Ausgang passieren wollte, entschieden sich die Beamten für eine Kontrolle. Auf Befragen meldete die Person lediglich neue Bekleidung und einige Zigaretten an. Wie sich später herausstellte, sollte das nicht alles sein.

Die Gepäckstücke wurden mittels Röntgentechnik überprüft. Dabei stellten die Zöllner Unregelmäßigkeiten fest und das Gepäck wurde von Hand nachkontrolliert. In mehreren Koffern und Taschen verteilt, entdeckten die Beamten zahlreiche, augenscheinlich neu erworbene, Schmuckstücke wie Ringe, Halsketten und Armreife – überwiegend originalverpackt und mit Rechnung. Die Waren hatten einen Gesamtwert von 13.000 Euro.

„Bei der Einreise aus einem Nicht-EU-Land dürfen Reisemitbringsel im Gesamtwert von 430 Euro pro Person einfuhrabgabenfrei mitgebracht werden. Ist diese Freimenge überschritten, müssen Reisende den roten Ausgang wählen und die Waren beim Zoll anmelden“, so Nils Haustein, Pressesprecher des Hauptzollamts Hannover.

Gegen die im Bremer Umland wohnende Frau wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet und der Schmuck sichergestellt.

Die weitere Sachbearbeitung übernimmt die Strafsachenstelle des Hauptzollamts Braunschweig.

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Quelle: Presseportal