Erfurt (ots) – Mehr als 100 Zöllnerinnen und Zöllner überprüften am 16. April auf Baustellen in Thüringen und Südwestsachsen die Arbeitsbedingungen von 491 Arbeitnehmern (356 in Thüringen und 135 in Südwestsachsen) und in 13 Fällen die Geschäftsunterlagen bei 88 Arbeitgebern (70 in Thüringen und 18 in Südwestsachen). Die Prüfungen fanden im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung statt.

Im Mittelpunkt der Prüfungen stand die Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten, der unrechtmäßige Bezug von Sozialleistungen und die illegale Beschäftigung von Ausländern. Darüber hinaus spielt im Baugewerbe auch die Prüfung der Einhaltung der Mindestarbeitsbedingungen und Arbeitgeberpflichten nach dem Ar-beitnehmerentsende- und dem Mindestlohngesetz, die illegale und unerlaubte Arbeitnehmerüberlassung und die Prüfung von Werkverträgen eine bedeutende Rolle.

Insgesamt konnten über 37 Unregelmäßigkeiten (34 in Thüringen und 3 in Südwestsachsen), die noch weitere Prüfungen notwendig machen, festgestellt werden.
In 13 Fällen (9 in Thüringen und 4 in Südwestsachsen) ergaben die Prüfungen Hinweise auf eine illegale Beschäftigung von ausländischen Arbeitnehmern.

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