Erfurt/Gera (ots) – Im Ergebnis geführter Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Finanzkontrolle Schwarzarbeit Gera verurteilte das Amtsgericht am 18. August einen 38-jährigen Bauunternehmer wegen Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr. Die Vollstreckung der Strafe wurde für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt.
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der inzwischen rechtskräftig Verurteilte in der Zeit von Januar bis Dezember 2016 dem Sozialversicherungsträger Beiträge von mehr als 225 Tausend Euro vorenthielt. Ihm konnte nachgewiesen werden, dass er in diesem Zeitraum eine Vielzahl von Arbeitnehmer nicht oder nur
Unzureichend zur Sozialversicherung angemeldet hatte. Die nicht korrekt zur Sozialversicherung gemeldeten Arbeitnehmer erhielten Schwarzlohnzahlungen. Außerdem pflegte der Verurteilte zur Verschleierung der Schwarzlohnzahlungen sogenannte Scheinrechnungen in seine Lohnbuchhaltung ein.

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