Dresden (ots) – 20.000 Kilogramm Rauchtabak stellten Zöllner am 29.01.2020 bei der Kontrolle zweier LKW in Görlitz sicher. Der Rauchtabak sollte von Italien nach Deutschland transportiert werden.

Bei ihrer Streifenfahrt entdeckten die Zöllner zwei Sattelzüge sowie einen Kleintransporter mit Anhänger, welcher mittels Gabelstapler von fünf Männern beladen wurde. Bei einem Sattelauflieger waren die Türen noch geöffnet. Die Beamten konnten darin große gestapelte Kartons erkennen. Es machte den Eindruck, als ob die Ware gerade umgeladen wurde, weshalb die Zöllner sich zur Kontrolle entschieden.

Beim Erblicken der Beamten versuchte ein 24-jähriger Pole zu fliehen, konnte jedoch nach kurzer Verfolgung gestellt werden. Des Weiteren wurden drei polnische Männer im Alter von 28 bis 55 Jahren sowie der 51-jährige ukrainische Fahrer des Kleintransporters angetroffen. Bei der genaueren Kontrolle der Fracht stellten die Beamten 100 Kartons fest, die jeweils mit 200 Kilogramm Rauchtabak befüllt waren.

Aufgrund der Umstände und der Menge ist davon auszugehen, dass der Rauchtabak unter Umgehung der Tabaksteuer nach Deutschland geliefert werden sollte. Ein steuerbefreiendes Dokument für den Transport konnten die Männer nicht vorlegen. Die Zöllner stellten daraufhin den Rauchtabak sicher und nahmen die Männer mit zur Dienststelle. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Dresden.

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