Frankenthal (ots) –

Auftragseingang, Umsatz und EBIT steigen deutlich Dividende steigt auf 9,00 EUR plus 3,00 EUR Jubiläumsdividende pro Stammaktie Ausblick trotz schwieriger Rahmenbedingungen optimistisch

Im Jahr seines 150-jährigen Bestehens hat der Frankenthaler Pumpen- und Armaturenhersteller KSB das beste Geschäftsjahr seit langem erzielt. Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Bernd Flohr zeigte sich sehr zufrieden darüber, dass dieses Ergebnis trotz coronabedingter Standortstillegungen in einigen Ländern erreicht werden konnte.

Aufgrund der globalen Aufstellung und breiten Diversifizierung in einer Vielzahl von Märkten blickt KSB weiterhin grundsätzlich zuversichtlich auf den Verlauf des Geschäftsjahres und hält an den Auftragseingangs-, Umsatz- und Ergebniszielen fest, auch wenn die Herausforderungen vielfältig und komplex sind. Dazu zählen die weiterhin hohen Corona-Infektionszahlen und die Lockdowns in China, die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen, Preissteigerungen und Engpässe in den Lieferketten sowie die möglichen Folgen des im April abgewehrten Cyberangriffs, der zu kurzzeitigen Produktionsunterbrechungen führte.

Der Auftragseingang stieg um 268,3 Mio. EUR (+ 12,5 %) auf 2.411,7 Mio. EUR (Vorjahr 2.143,4 Mio. EUR). Der Umsatz erhöhte sich ebenfalls deutlich um 135,7 Mio. EUR (+ 6,1 %) auf 2.343,6 Mio. EUR (Vorjahr 2.207,9 Mio. EUR). Besonders erfreulich entwickelte sich das EBIT, das sich von 70,2 Mio. EUR auf 141,2 Mio. EUR (+ 101,2 %) verdoppelte. Die Umsatzrendite beträgt 6,0 %.

Dividende steigt auf 12 Euro pro Stammaktie

Aufgrund des herausragenden Geschäftsjahres 2021 mit einem Jahresüberschuss von 110,3 Mio. EUR stimmten die Aktionäre einer Erhöhung der Dividende auf 9,00 EUR (Vorjahr 4,00 EUR) sowie zusätzlich einer Jubiläumsdividende von weiteren 3,00 EUR pro Stammaktie zu. „Wir können diese hohe Dividende ausschütten, weil wir durch verschiedene Maßnahmen die Ertragsstärke des Unternehmens nachhaltig gesteigert haben“, sagt Dr. Stephan Timmermann, Sprecher der Geschäftsleitung.

Schwerpunkte 2021: Fokussierung auf margenstärkere Geschäfte und Effizienzsteigerung der Muttergesellschaft

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat KSB die im Strategieprojekt Climb 21 definierte Neuausrichtung des Unternehmens auf margenstarke Märkte und die Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen konsequent weiter vorangetrieben. Insgesamt verfügen jetzt 25 Länder über Online-Shops mit einer neuen, umfassenden Verkaufsplattform, die weitere Absatz- und Kundenkanäle erschließt.

Investitionen weiterhin auf hohem Niveau

Zudem hat KSB auch 2021 mit 104 Mio. EUR wieder erheblich in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens investiert. Größte Einzelinvestition war die im Jahr 2021 abgeschlossene Kapazitätserweiterung bei der auf Mining spezialisierten Tochtergesellschaft GIW in den USA.

Auch im vergangenen Jahr förderte KSB wichtige Nachhaltigkeitsprojekte. So sind mit den Standorten in Concorezzo, Italien, und Pattensen bei Hannover die ersten Standorte klimaneutral zertifiziert, am Stammsitz in Frankenthal entsteht derzeit eine neue Heizzentrale, die den CO2-Fußabdruck des Unternehmens weiter reduzieren wird.

Zuversichtlicher Ausblick trotz großer Herausforderungen

Auch für das laufende Geschäftsjahr 2022 ist KSB zuversichtlich und strebt eine weitere Steigerung von Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis an. Allerdings bleibt die Lage aufgrund von Lockdowns insbesondere in China, coronabedingten Lieferengpässen sowie höheren Material-, Rohstoff- und Energiepreisen weiterhin herausfordernd. Zudem werden die politischen und militärischen Auseinandersetzungen im Russland-Ukraine-Krieg das Geschäft belasten. Der im April erfolgreich abgewehrte Cyberangriff hat zu vorübergehenden Unterbrechungen in der Produktion und Einschränkungen in der Kommunikation geführt. „Auch wenn qualifizierte Prognosen derzeit schwierig sind, blicken wir zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr und halten an unseren Zielen fest“, sagt Dr. Stephan Timmermann. Der besondere Dank von Aufsichtsrats-Chef Dr. Bernd Flohr richtete sich an die Führungskräfte und Mitarbeiter: „Sie haben auch im zweiten Corona-Jahr und unter erschwerten Bedingungen mit großem Engagement und hoher Flexibilität dazu beigetragen, dieses gute Ergebnis zu erwirtschaften. Dasselbe Engagement sehen wir auch derzeit bei der Abwehr des Cyberangriffs“.

Wahlen zum Aufsichtsrat

Die an der Hauptversammlung teilnehmenden Aktionäre haben Dr. Bernd Flohr und Klaus Burchards erneut in den Aufsichtsrat gewählt und vorgeschlagen, Dr. Bernd Flohr erneut zum Vorsitzenden zu wählen.

KSB ist ein international führender Hersteller von Pumpen und Armaturen. Der Konzern mit seiner Zentrale in Frankenthal ist mit eigenen Vertriebsgesellschaften, Fertigungsstätten und Servicebetrieben auf allen Kontinenten vertreten. Der Konzern hat im Geschäftsjahr 2021 mit rund 15.400 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 2,3 Mrd. EUR erzielt.

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Quelle: Presseportal