Osnabrück (ots) –

Handwerkspräsident warnt vor Steuererhöhungen durch die Hintertür

Wollseifer kritisiert Verzicht auf klaren Ausschluss von Substanzsteuern im Koalitionsvertrag

Osnabrück. Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer, warnt die Ampel-Koalition vor Steuererhöhungen durch die Hintertür. Steuererhöhungen würden im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP nicht explizit ausgeschlossen. „Im Sondierungspapier gab es eine klare Absage an Steuererhöhungen. Es gab einen Ausschluss von Substanzsteuern wie der Vermögensteuer oder einer Erhöhung der Erbschaftsteuer. Es ist bedauerlich, dass das im Koalitionsvertrag jetzt überhaupt nicht mehr ausdrücklich und klar steht“, sagte Wollseifer der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ).

„Wir gehen aber davon aus, dass das erste Wort der künftigen Regierung zählt und das Sondierungspapier hier nach wie vor die Geschäftsgrundlage ist. Es ist eines der wichtigsten Anliegen des Handwerks, dass es zu keinen weiteren steuerlichen Belastungen kommt“, so der Handwerkspräsident gegenüber der NOZ.

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