Klosters (ots) – Vom 31.7. bis zum 8.8. fand in Klosters unter dem Motto „Heimat. My Homeland“ zum dritten Mal die klassische Konzertreihe Klosters Music statt. Das Publikum erlebte eine spannungsvolle und energiegeladene Reise in die faszinierende und reichhaltige Welt der böhmischen Musik aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die Interpretinnen und Interpreten der acht Konzerte bedachten die über 3’000 Zuhörerinnen und Zuhörer vor nahezu ausverkauften Rängen mit ebenso unvergesslichen wie einzigartigen musikalischen Momenten.

Die Planung und Durchführung von Klosters Music war auch in diesem Jahr pandemiebedingt mit hohen Risiken verbunden. Dennoch konnten Publikum und Organisatoren mit musikalischem Hochgenuss und einem reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen belohnt werden. Die Konzertreihe hat sich auch in diesem Sommer als qualitatives Highlight in der Schweizer Klassiksaison sowie als ebenso grosse Bereicherung für die Destination Klosters erwiesen.

Im Rahmen der attraktiven Programmgestaltung des künstlerischen Leiters David Whelton, ehemaliger Direktor des Londoner Philharmonia Orchestra, wurde ein wahres Feuerwerk der Musikgeschichte gezündet. Die internationalen Stars Sir András Schiff (Piano), Christian Tetzlaff (Violine), Steven Isserlis (Cello), Hanno Müller-Brachmann (Bassbariton) und die Sopranistinnen Giulia Semenzato und Julie Fuchs liessen ein begeistertes Publikum mit spürbarer Unmittelbarkeit und Intensität an den hochkarätigen musikalischen Darbietungen teilhaben. Nebst zahlreichen Solodarbietungen, Ensembles und kleineren Orchesterwerken waren auch grossbesetzte Sinfonien von Wolfgang Amadeus Mozart, Antonín Dvorak sowie Johannes Brahms zu hören.

Vollständige Medienmitteilung

Grosser Erfolg für Klosters Music

Vom 31.7. bis zum 8.8. fand in Klosters unter dem Motto „Heimat. My Homeland“ zum dritten Mal die klassische Konzertreihe Klosters Music statt. Das Publikum erlebte eine spannungsvolle und energiegeladene Reise in die faszinierende und reichhaltige Welt der böhmischen Musik aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die Interpretinnen und Interpreten der acht Konzerte bedachten die rund 3’000 Zuhörerinnen und Zuhörer vor nahezu ausverkauften Rängen mit ebenso unvergesslichen wie einzigartigen musikalischen Momenten.

Die Planung und Durchführung von Klosters Music war auch in diesem Jahr pandemiebedingt mit hohen Risiken verbunden. Dennoch konnten Publikum und Organisatoren mit musikalischem Hochgenuss und einem reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen belohnt werden. Die Konzertreihe hat sich auch in diesem Sommer als qualitatives Highlight in der Schweizer Klassiksaison sowie als ebenso grosse Bereicherung für die Destination Klosters erwiesen.

Im Rahmen der attraktiven Programmgestaltung des künstlerischen Leiters David Whelton, ehemaliger Direktor des Londoner Philharmonia Orchestra, wurde ein wahres Feuerwerk der Musikgeschichte gezündet. Die internationalen Stars Sir András Schiff (Piano), Christian Tetzlaff (Violine), Steven Isserlis (Cello), Hanno Müller-Brachmann (Bassbariton) und die Sopranistinnen Giulia Semenzato und Julie Fuchs liessen ein begeistertes Publikum mit spürbarer Unmittelbarkeit und Intensität an den hochkarätigen musikalischen Darbietungen teilhaben. Nebst zahlreichen Solodarbietungen, Ensembles und kleineren Orchesterwerken waren auch grossbesetzte Sinfonien von Wolfgang Amadeus Mozart, Antonín Dvorak sowie Johannes Brahms zu hören.

Gesangliche Höchstleistungen und phänomenale Bühnenpräsenz

Bereits am ersten Abend wurde klar, dass die hohen Erwartungen des Publikums mehr als erfüllt würden: Wartete das Kammerorchester Basel unter Leitung von Jakub Hrusa in Mozarts Sinfonie Nr. 38 mit Präzision und Spielfreude auf, begeisterte der französische Pianist Lucas Debargue im Klavierkonzert Nr. 23 in A-Dur mit eleganter Leichtigkeit. Stimmgewaltig und sensibel zugleich machten Giulia Semenzato und Hanno Müller-Brachmann Arien aus „Le nozze di Figaro“ und „Don Giovanni“ zum einmal mehr berührenden Erlebnis. Einen wahren Sturm der Begeisterung für ihre Leistungen löste am Abend des 3. August die Sopranistin Julie Fuchs an ihrem gemeinsamen Auftritt mit dem Zürcher Orchestra La Scintilla aus. Zu hören waren Arien von Händel und Vivaldi sowie das Brandenburgische Konzert Nr. 3 von Johann Sebastian Bach und das Konzert für Violine und Orchester Nr. 7 von Antonio Vivaldi. Die phänomenale und energiegeladene Bühnenpräsenz der Französin in Kombination mit ihrer gesanglichen Meisterleistung dürfte so manchem Konzertbesucher für lange Zeit in Erinnerung bleiben.

Kraftvolle Musikalität und lyrische Grösse

Sprühende Energie und ungemeine Spielfreude waren auch am Konzert des 6. August zu spüren. So schien sich die kraftvolle Musikalität des jungen britischen Dirigenten Duncan Ward, der kurzfristig für Maxim Emelyanychev eingesprungen war, direkt auf die äusserst präzis agierende Deutsche Kammerphilharmonie Bremen mit ihrer herausragenden Bläsersektion und den Solisten des Abends Christian Tetzlaff zu übertragen. Smetanas Moldau, das Violinkonzert Nr. 5 in A-Dur von Wolfang Amadeus Mozart und die Sinfonie Nr. 8 von Antonín Dvorak bestachen durch feinfühlige Interpretation und ausgewogene Dynamik. Gemeinsam mit Duncan Ward und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen überzeugte am Folgeabend auch der britische Cellist Steven Isserlis auf eindrucksvolle Weise. Geprägt von lyrischer Innigkeit, musikalischem Feinsinn und dramatischer Intensität bleibt seine Interpretation von Dvoraks Cellokonzert in starker Erinnerung.

Technische Meisterschaft und Publikumsnähe

Nachhaltigen Eindruck machte bei einem enthusiastischen Publikum auch das Rezital von Sir András Schiff vom 5. August. Sir András gestaltete sein „Programm nach Ansage“ gewohnt stilsicher und auf höchstem interpretatorischem Niveau als eine von ihm gleichzeitig kommentierte Reise durch die Musikgeschichte von Bach zu Haydn, Beethoven, Brahms und Schubert.

Ein grosser Bach-Spezialist war auch mit dem Schweizer Organisten Rudolf Lutz zu Gast, der die Zuhörer in der Kirche St. Jakob mit Werken von Bach, Schubert, Mozart und Dvorak sowie faszinierenden Improvisationen überraschte. Für eine besonders gelungene Atmosphäre sorgte Lutz nicht nur durch technische Meisterschaft, sondern auch mit seiner Authentizität und humorvollen Nähe zum Publikum. Spontan und von unbändiger Freude an der Musik getrieben präsentierte sich auch das in Böhmen beheimatete Janoska Ensemble am 1. August. Der Abschluss von Klosters Music erfolgte mit dem ausverkauften Filmmusik-Konzert „Cinema Paradiso“, welches vor allem bei der einheimischen Bevölkerung sehr grossen Zuspruch erhielt.

Musikalische Zeitreise im nächsten Jahr

Im kommenden Jahr wird Klosters Music im Rahmen des Jubiläums zum 800-jährigen Bestehen von Klosters vom 30. Juli bis zum 7. August 2022 eine musikalische Zeitreise der Extraklasse unternehmen. Vertreten sein werden Werke von der Frührenaissance bis ins 20. Jahrhundert.

Pressekontakt:

Andrin Schütz
Klosters Music, Medien
Stiftung Kunst & Musik Klosters
Klosters Music
Landstrasse 177, 7250 Klosters
andrin.schuetz@klosters-music.ch
+41 78 753 50 30
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Quelle: Presseportal