Barcelona, Spanien (ots) – · Die Umsatzerlöse stiegen im zweiten Quartal um 5,3% cc[1] auf 1,352 Milliarden Euro, was auf die solide Entwicklung der Sparten Bioscience, Diagnostic und Hospital zurückzuführen ist.

· Die Umsätze im Bereich Bioscience stiegen im Quartal um 5,1% cc und erhöhten den Umsatz im ersten Halbjahr auf 1,986 Milliarden Euro. Hervorzuheben sind der positive Beitrag neuer Produkte und die Preiserhöhungen bei bestimmten Proteinen.

· Die Geschäftsbereiche Diagnostic und Hospital verzeichneten ein zweistelliges Wachstum und erzielten Umsatzerlöse in Höhe von 395 Millionen Euro (22,9% cc) bzw. 68 Millionen Euro (19,5% cc).

· Das EBITDA beläuft sich auf 635 Millionen Euro (ein Anstieg um 9,4%) und liegt damit bei 25,0% des Umsatzes.

· Der Verschuldungsgrad von Grifols sinkt auf 4,9x. Die strategische Vereinbarung mit GIC wird ihn weiter um 0,6x reduzieren.

· Die Plasmasammlungen in den USA steigen weiter an, während die Sammlungen in Europa das Niveau vor der Pandemie übertreffen, was auf die jüngsten Akquisitionen und mehrere Initiativen zurückzuführen ist.

Grifols (MCE: GRF, MCE: GRF .P, NASDAQ: GRFS) meldete ein Wachstum von 2,3% cc (-5,3% unter Berücksichtigung von Wechselkursschwankungen) und einen Umsatz von 2,5366 Milliarden Euro in der ersten Jahreshälfte, einem Zeitraum, der von der allmählichen Erholung der Plasmaspenden, dem Schuldenabbau und erheblichen Investitionsanstrengungen zur weiteren Konsolidierung der Plasmaversorgung und Innovation geprägt war.

Im zweiten Quartal 2021 stiegen die Umsatzerlöse um 5,3% cc auf 1,3519 Milliarden Euro, getragen von der soliden Entwicklung der Geschäftsbereiche Bioscience, Diagnostic und Hospital.

Der Geschäftsbereich Bioscience verzeichnete ein bemerkenswertes Wachstum von 5,1% cc und kehrte damit den Rückgang von 5,6% cc im ersten Quartal um. Die Umsatzerlöse des ersten Halbjahres beliefen sich auf 1,986 Milliarden Euro (-0,1% cc; -8,0%).

Das Wachstum des Geschäftsbereichs wurde durch die robuste Nachfrage nach allen wichtigen Plasmaproteinen – Immunglobuline (IVIG und SCIG), Albumin, Alpha-1 und Spezialproteine – in Verbindung mit Preiserhöhungen im mittleren einstelligen Bereich und dem Beitrag neuer Produkte getragen.

Der Geschäftsbereich Diagnostic erzielte in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 einen Umsatz von 395,5 Millionen Euro und wuchs damit um 22,9% cc (16,3%). Dies vor allem aufgrund der Verkäufe des molekularen TMA-Tests (Transcription-Mediated Amplification) zum Nachweis des SARS-CoV-2-Virus sowie des zugrunde liegenden Wachstums der Lösungen mit NAT-Technologie (Procleix® NAT Solutions), die zum Screening von Vollblut und Plasma eingesetzt werden.

Die Umsatzerlöse des Geschäftsbereiches Hospital stiegen im dritten Quartal in Folge, da sich die Krankenhausinvestitionen und Behandlungen normalisieren. Hospital verzeichnete im ersten Halbjahr einen Umsatz von 67,7 Millionen Euro, ein operativer Anstieg von 19,5% cc (17,1%).

Die Umsätze des Geschäftsbereiches Bio Supplies beliefen sich auf 107,3 Millionen Euro, was einem Rückgang von 8,5% cc (-15,4%) entspricht, hauptsächlich zurückzuführen auf geringere Plasmaverkäufe an Dritte.

Die Bruttomarge im ersten Halbjahr lag bei 43,9%, verglichen mit 38,8% im Vorjahreszeitraum. Die Bruttomarge für das zweite Quartal lag bei 43,0%.

Das EBITDA erreichte 634,5 Millionen Euro (337,7 Millionen Euro im zweiten Quartal), ein Anstieg von 9,4% im ersten Halbjahr. Die EBITDA-Marge beträgt 25,0% des Umsatzes (25,1% im ersten Quartal).

Grifols setzt weiterhin seinen Plan zur Eindämmung der Betriebskosten in Höhe von 100 Millionen Euro pro Jahr um, wodurch das Unternehmen seine finanzielle Leistung optimieren kann, ohne seinen Innovationsaufwand zu beeinträchtigen.

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 hat Grifols weiter an der Erweiterung seiner langfristigen Plasmaversorgung gearbeitet, um den aktuellen Marktbedarf und die erwartete robuste Nachfrage zu decken.

Heute übersteigen die Plasmasammlungen in Europa das Niveau von 2020 und das Niveau vor der Pandemie. Die Plasmasammlungen in den USA setzen ihren Aufwärtstrend fort. Die jüngsten strategischen Akquisitionen haben die Plasmasammelkapazität von Grifols erhöht und bieten Zugang zu zusätzlichen 1,4 Millionen Litern pro Jahr. Parallel dazu plant das Unternehmen die Eröffnung von 15 bis 20 neuen Spendezentren in der zweiten Hälfte des Jahres 2021.

Das Unternehmen bekräftigte sein festes Bekenntnis zu Innovationen, indem es seine umfangreiche Erfahrung mit aus Plasma gewonnenen Medikamenten kombiniert und gleichzeitig schrittweise ein ergänzendes Portfolio von Nicht-Plasma-Therapien entwickelt. In diesem Zusammenhang beliefen sich die gesamten Nettoinvestitionen in F+E+iauf 155,3 Millionen Euro, was 6,1% des Umsatzes entspricht. Dies unterstreicht die kontinuierlichen Bemühungen von Grifols, innovative Projekte wie die von Alkahest und GigaGen zu integrieren und zu entwickeln.

Grifols hat 117,3 Millionen Euro (145,6 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2020) für CAPEX bereitgestellt.

Das Finanzergebnis im ersten Halbjahr 2021 lag bei 119,4 Millionen Euro (132,4 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2020 ohne den in diesem Zeitraum registrierten positiven Effekt von 56,5 Millionen Euro aus dem Abschluss der Shanghai RAAS-Transaktion).

Der ausgewiesene Nettogewinn belief sich auf 266,8 Millionen Euro, ein Anstieg um 22,3% gegenüber den 218,2 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Jahres 2020. Diese Zahl enthält einen Teil der COVID-19-Auswirkungen.[2]Der bereinigte Nettogewinn beläuft sich auf 279,1 Millionen Euro.

Unter Ausschluss der Auswirkungen von IFRS 16[3] erreichte die Nettofinanzverschuldung 6,4755 Milliarden Euro. In den letzten Quartalen ist der Verschuldungsgrad aufgrund strategischer Akquisitionen in Höhe von insgesamt 1 Milliarde USD zur Sicherung der Plasmaversorgung, zur Stärkung von Innovationen und zur Unterstützung der globalen Expansion gestiegen.

Die Verringerung der Verschuldung bleibt eine Priorität für das Unternehmen. Im ersten Halbjahr 2021 reduzierte Grifols das Verhältnis von Nettofinanzverschuldung zu EBITDA auf 4,9x, gegenüber dem bis zum ersten Quartal des Jahres gemeldeten Wert von 5,1x.

Die Vereinbarung mit GIC, dem Staatsfonds von Singapur, wird auch den Verschuldungsgrad um 0,6x weiter reduzieren, da das Kapital vollständig zur Rückzahlung vorrangiger Schulden verwendet wird. GIC wird durch diese Transaktion zu einem langfristigen strategischen Investor für die nächsten 30 Jahre.

Zum 30. Juni 2021 beliefen sich die liquiden Mittel von Grifols auf 398 Millionen Euro, wodurch sich die Liquiditätsposition auf 813 Millionen Euro erhöhte.

Die Anstrengungen zur Erhöhung der Plasmakapazität, die Geschäftsoptimierung, die globale Expansion, Innovationen und die finanzielle Disziplin lassen Grifols gut aufgestellt sein, um auf die aktuellen Herausforderungen zu reagieren, seine Verpflichtungen zu erfüllen und die Wachstumsstrategie voranzutreiben.

Dieser Link (https://bcove.video/3x9fPIf) leitet zu einem kurzen Video von Nuria Pascual Lapena, Vice President Corporate Treasury & Investor Relations and Sustainability Officer, in dem sie die wichtigsten Zahlen erläutert. Das Video ist in Englisch und mit deutschen Untertiteln versehen.

Über Grifols

Grifols ist ein globales Healthcare-Unternehmen, das 1909 in Barcelona gegründet wurde und sich für die Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens von Menschen auf der ganzen Welt einsetzt. Seine vier Geschäftsbereiche – Bioscience, Diagnostic, Hospital und Bio Supplies – entwickeln, produzieren und vermarkten innovative Lösungen und Dienstleistungen, die in mehr als 100 Ländern verkauft werden.

Als Pionier in der Plasmabranche betreibt Grifols ein wachsendes Netzwerk von Spendezentren weltweit. Es verarbeitet gesammeltes Plasma zu unentbehrlichen Medikamenten zur Behandlung seltener, chronischer und manchmal lebensbedrohlicher Krankheiten. Als anerkannter Marktführer in der Transfusionsmedizin bietet Grifols auch ein umfassendes Portfolio an Lösungen, die die Sicherheit von der Spende bis zur Transfusion erhöhen. Darüber hinaus liefert das Unternehmen Geräte, Informationen und Dienstleistungen, die es Krankenhäusern, Apotheken und medizinischem Fachpersonal ermöglichen, effizient eine fachkundige medizinische Versorgung zu leisten.

Grifols, mit fast 24.000 Mitarbeitern in 30 Ländern, hat sich einem nachhaltigen Geschäftsmodell verschrieben, das den Standard für kontinuierliche Innovation, Qualität, Sicherheit und ethische Führung setzt.

Im Jahr 2020 belief sich der sozio-ökonomische Effekt von Grifols in seinen Kerngeschäftsländern auf 7,5 Milliarden Euro. Das Unternehmen schuf außerdem 140.000 Arbeitsplätze, einschließlich indirekter und induzierter Arbeitsplätze.

Die Klasse-A-Aktien des Unternehmens sind an der spanischen Börse notiert, wo sie Teil des Ibex-35 sind (MCE:GRF). Die stimmrechtslosen Aktien der Klasse B von Grifols sind am Mercado Continuo (MCE:GRF.P) und über ADRs an der US-amerikanischen NASDAQ (NASDAQ:GRFS) notiert.

Für weitere Informationen über Grifols besuchen Sie bitte www.grifols.com.

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ÜBER DIE FINANZINFORMATIONEN: Diese gekürzte Version der Pressemitteilung ist Teil der vom Unternehmen bereitgestellten Finanzinformationen.

Die vollständige Version der Pressemitteilung, der Jahresabschlüsse und anderer öffentlicher Informationen zu den Halbjahresergebnissen 2021 sind auf der Website von Grifols – Rubrik Investor Relations – verfügbar: www.grifols.com

ÜBER DIE NICHT-FINANZIELLEN INFORMATIONEN (ESG): Grifols hat eine Wesentlichkeitsanalyse durchgeführt, um die wichtigsten wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Auswirkungen der Wertschöpfungskette der Gruppe und deren Einfluss auf die Entscheidungen der Stakeholder zu ermitteln. Diese Informationen werden jährlich aktualisiert und im integrierten Jahresbericht von Grifols ausgewiesen.

Alle Dokumente sind auf der Unternehmenswebsite von Grifols unter www.grifols.com verfügbar.

Das Dokument ist eine freie Übersetzung aus dem Original in spanischer Sprache. Im Falle einer Diskrepanz ist die spanische Sprachversion maßgebend.

[1] Das operative oder währungsbereinigte Ergebnis (cc) schließt die in der Periode ausgewiesenen Wechselkursschwankungen aus.

[2] In der ersten Jahreshälfte 2020 hat Grifols eine geschätzte Auswirkung in Höhe von 205 Millionen Euro für das gesamte Geschäftsjahr 2020 zur Anpassung des Vorratswerts als Folge von COVID-19 erfasst.

[3] Zum 30. Juni 2021 beträgt die Auswirkung von IFRS 16 auf die Gesamtverschuldung 783 Millionen Euro.

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