Straubing (ots) – in Venedig haben sich die G20 plötzlich einer unerwarteten Frischzellenkur unterzogen. Sie sind wieder da und haben mit ihren Plänen für eine globale Mindeststeuer bewiesen, dass sie über einen neuen Gestaltungswillen verfügen. Jene, die ihre Mitwirkung verweigern, stehen unter enormem Druck. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat daran einen bedeutenden Anteil. Wie oft wurde er doch für seine internationalen Steuerpläne belächelt. Nun lächelt der Sozialdemokrat, und das passt dem Koalitionspartner CDU/CSU im Wahlkampf gar nicht. Das Gemäkel an den Beschlüssen ist kleinmütig und missgünstig. Dass es die Einigung überhaupt gegeben hat, ist nämlich schon ein Erfolg.

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