Offenburg (ots) – Die FEUERWEHR OFFENBURG war am Montag gegen 15.25 Uhr mit einem Großaufgebot zu einem Brand in der Straße Am Alten Ausbesserungswerk ausgerückt.

Auf dem Gelände einer Fahrzeugreparaturwerkstatt waren im Außenbereich mehrere Reifenstapel, sieben abgestellte PKW und ein Gabelstapler in Brand geraten. Auch der Inhalt von drei großen Lagercontainer wurde von den Flammen erfasst. Eine mit Flammen durchsetzte, tiefschwarze Rauchsäule wies den Einsatzkräften den Weg zur Brandstelle zwischen einer Großdruckerei, dem Güterbahngelände und einem Briefpostzentrum.
Mehrere Atemschutztrupps rückten dem Feuer mit massivem Wassereinsatz von mehreren Seiten zu Leibe. Die sommerlichen Temperaturen und eine sehr starke Hitze machte es den Feuerwehrkräften nicht einfach.
Da zu Beginn des Einsatzes zudem eine große Gefahr der Brandausbreitung auf das Gelände des Briefzentrums und des Werkstattgebäudes bestand, hatte das Absichern dieser Teile die höchste Priorität. Zur Unterstützung der Erkundung setzte die DLRG eine Drohne ein, die dem Einsatzleiter durch ihre Luftbilder eine bessere Lageeinschätzung gab.
Aufgrund der massiven Rauchentwicklung wurde ein Messfahrzeug der Feuerwehr Lahr eingesetzt, die Drehleiter der Feuerwehr Kehl unterstützte die Brandbekämpfung auf das Brandobjekt. Die Polizei veranlasste zudem eine Bevölkerungswarnung über das Radio und auch die Warn-App NINA war durch die Einsatzleitung aktiviert worden und lieferte der Bevölkerung entsprechende Informationen.
Derzeit arbeiten die Einsatzkräfte noch die letzten Brandnester in den ausgebrannten Lagercontainern ab, eine zusätzlich alarmierte Gefahrstoffabwehreinheit wird kontaminiertes Löschwasser abpumpen.
Die Feuerwehr ist mit über 18 Einsatzfahrzeugen und etwa 70 Kräften im Einsatz Angaben zur Schadenhöhe oder der Ursache des Brandes sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Die Polizei hat hierzu ihre Ermittlungen aufgenommen.
Glücklicherweise gab es während der Maßnahmen keine schweren Verletzungen; lediglich ein Feuerwehrmann erlitt eine eine Verbrennung.
Die Einsatzdauer wird sich nach ersten Schätzungen bis in die späten Abendstunden hinziehen. Hierzu wird das THW die Einsatzstelle noch großflächig ausleuchten.

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