Offenburg / Bohlsbach (ots) –

Passanten entdeckten am Freitagabend gegen 19:00 Uhr eine schwer verletzte Katze in dem zur Zeit wenig Wasser führenden Kammbach in Offenburg / Bohlsbach und alarmierten über Notruf 112 die Feuerwehr.
Beim Eintreffen der Rettungskräfte flüchtete das Haustier jedoch über eine Rohröffnung in das Kanalsystem.
Die Kräfte mussten mehrere Kanaldeckel entlang der am Kammbach vorbeilaufenden Feuerwehrstraße öffnen, um den zerzausten und am linken Auge stark blutenden Vierbeiner wieder zu entdecken.
Das herrenlose Tier saß zwischen zwei Schächten in einem unterirdischen Kanalrohr, ohne Chance für die Wehrleute, heranzukommen.
Die Feuerwehr nutzte ihren ganzen Ideenreichtum, so dass es schließlich gelang, die Katze durch Voranschieben eines gefüllten Löschschlauches in einen am anderen Ende des Rohres bereitgehaltenen Kescher zu bugsieren.
Eine Tierärztin war bereits zu Einsatzbeginn informiert worden und stand in ihrer Praxis für eine Übernahme des verletzten Lebewesens bereit.
Ein eilends eingeleiteter Spendenaufruf innerhalb der Feuerwehrkameraden brachte in kurzer Zeit sogar einen soliden Grundstock für eine mögliche Notfallversorgung.
Trotz der erfolgreichen Befreiung und schnellen tiermedizinischen Behandlung gelang es jedoch nicht, die Samtpfote zu retten. Die Kätzin litt nach Aussage der behandelnden Tierärztin am Samstagmorgen, an einer leidvollen, weit fortgeschrittenen und unheilbare Vorerkrankung, so dass es von seinem Leid erlöst werden musste.

Die Feuerwehr war mit drei Fahrzeugen und 12 Einsatzkräften knapp zwei Stunden tätig.

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Quelle: Presseportal