München (ots) – Mittwoch, 7. April 2021, 11.27 Uhr; Tumblingerstraße

Am Mittwochvormittag ist meine Oma von der Feuerwehr gerettet worden, nachdem sie auf dem Balkon ausgesperrt, nicht mehr in die Wohnung zurückkonnte.

Mein Name ist Leander und ich bin 19 Monate jung. Am Mittwoch passte meine Oma auf mich auf, da meine Mama in der Arbeit war. Sie dachte wohl, ich kann noch nicht alleine in der Wohnung bleiben. Dabei bin ich endlich groß genug, um an die Türklinken zu kommen!

RAUS ALLES Ok, ich freute mich riesig auf meine Oma … Wir frühstückten gemeinsam und spielten wie immer tolle Spiele. In den letzten Tagen fand ich heraus, dass meine Körpergröße mir ermöglichte seltsame Hebel an den sogenannten Türen runterzudrücken. Das fand ich ganz große Klasse, da sich völlig neue Wege für mich eröffneten (im wahrsten Sinne des Wortes).

Als Oma auf den Balkon ging, konnte ich ihr gleich mal zeigen, wie gut ich schon Türen zu machen kann. Leider fand sie das nicht so gut. Sie klopfte gegen die Tür, versuchte mit mir zu sprechen, deutete mit den Händen nach oben und telefonierte mit ihrem Handy. Leider verstand ich sie nicht und konnte ihr nicht helfen. Oma gab irgendwann auf, zeigte mir schöne Videos auf ihrem Telefon und ich war glücklich.

Schließlich hörte ich ein lautes „Tatütata“ und sah ein rotes Feuerwehrauto vorfahren. Alsbald stieg ein Mann mit Helm über eine Leiter zu meiner Oma auf den Balkon und gab ihr eine Jacke, denn Schneeflocken tanzten lustig umher.
Plötzlich hörte ich Geräusche und drehte mich um: Viele große Feuerwehrmänner standen plötzlich im Raum. Mein Traum war wahrgeworden! Mit „Fäustchen“ klatschten wir uns ab. Und Oma und Mama herzten mich beide sehr.

Die Feuerwehr München bedankt sich für das freundliche Feedback von der Mutter des kleinen Leanders. Genau für solche Einsätze sind wir gerüstet. In diesem Fall machten die Betroffenen (Oma, Mama) alles richtig. Denn der kleine Leander ist für sein Handeln nicht verantwortlich und es besteht erhebliche Gefahr für Kleinkinder, wenn sie alleine in der Wohnung sind: zum Beispiel durch Herd, offene Fenster, Steckdosen und andere Gefahrenquellen.

Eingesetzte Kräfte: Berufsfeuerwehr

(sei2)

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Quelle: Presseportal