München (ots) –

Dienstag, 12. April 2022, 7.28 Uhr

Mariannenbrücke

Zwei junge Biber haben sich heute Morgen in eine feuchte Notlage gebracht.

Zum Dienstbeginn machen Mitarbeiter immer einen morgendlichen Rundgang und kontrollieren die Rechenanlage im Bereich der Mariannenbrücke.

Dabei machte ein Mitarbeiter eine ungewöhnliche Entdeckung. Zwei junge Biber waren an den Stahlstangen hängen geblieben und kamen aus eigener Kraft nicht heraus. Das Einschalten der automatischen Reinigungsfunktion hätte die Tiere zwangsläufig getötet oder zumindest schwer verletzt.

Da er selbst die Tiere nicht befreien konnte, rief er die Feuerwehr. Die Besatzung eines Kleinalarmfahrzeugs schätzte die Situation für die Tiere ebenfalls extrem gefährlich ein. Da es sich bei Bibern aus naturschutzrechtlicher Sicht um besonders schützenswerte Tiere handelt, schaltete die Klaf-Besatzung zudem die untere Naturschutzbehörde und den örtlichen Biberbeauftragten ein. Im Normalfall ist das Stören eines Bibers in seinem Lebenstraum unter Strafe gestellt.

Da es sich hier aber um eine lebensbedrohliche Situation für die Tiere handelte, stimmten sich die Institutionen ab.
Beherzt griffen die Einsatzkräfte und der Beauftragte nach den Wildtieren und setzten sie in eine Transportbox da ein Einfangen mit einem Kescher bei den Opfern nicht auf Gegenliebe stieß.

Nach getaner Arbeit transportierten die Beteiligten die beiden Jungtiere in einen ruhigen Bereich der Isar, an dem sie wieder in die freie Wildbahn entlassen wurden.

Eingesetzte Kräfte: Berufsfeuerwehr

(pyz)

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Quelle: Presseportal