Krefeld (ots) –

Das Feuer im „Hochhaus Bleichpfad“ in Krefeld-Cracau ist gelöscht und die damit verbundenen aufwändigen Entrauchungsmaßnahmen der Einsatzkräfte konnten beendet werden.
Insgesamt wurden 40 aus den Wohnungen gerettete Bewohner durch den Rettungsdienst gesichtet. Davon mussten neun Menschen mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zumindest vorsorglich in Krankenhäuser transportiert werden.
Das Brandgeschoss und zwei weitere Geschosse sind aktuell nicht mehr bewohnbar. Dies bedeutet, dass derzeit 48 Wohnungen nicht nutzbar sind. Die davon betroffenen 50 Bewohner dieser notwendigen Maßnahme wurden deshalb von Einsatzkräften der Feuerwehr und der Polizei begleitet, um zumindest noch wichtige Dinge wie Medikamente, persönliche Dokumente und Kleidung aus ihren Wohnungen zu holen. Diese Personen kommen nun entweder bei Verwandten und Bekannten unter, oder werden durch die Stadt Krefeld vorübergehend in Notunterkünften untergebracht.
In der Spitze waren über 90 Einsatzkräfte direkt vor Ort eingebunden. Dazu mehrere Rettungswagen und Notärzte der Stadt Krefeld.
Unterstützend waren alle Einheiten der freiwilligen Feuerwehren Krefeld alarmiert und teilweise in den Einsatz eingebunden.
Außerdem wurden Kräfte des Löschzuges aus St. Tönis und weitere Rettungsmittel des Kreises Viersen angefordert.
Die Hilfsorganisationen wie der Malteser Hilfsdienst und das Deutsche Rote Kreuz waren ebenfalls vor Ort, um den Einsatz zu unterstützen.
Die Feuerwehr Krefeld dankt ausdrücklich besonders allen Ehrenamtlern und auch dem Kreis Viersen für die sofortige und umfangreiche Unterstützung. Auf diese Weise konnte der gesamte Einsatzerfolg sichergestellt werden.

Die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr sind mittlerweile nahezu abgeschlossen.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache bereits aufgenommen.

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Quelle: Presseportal