Düsseldorf (ots) –

Dienstag, 28.09.2021, 21:48 Uhr, Reusrather Straße, Düsseldorf-Wersten

Am Dienstagabend meldeten mehrere Anrufer der Feuerwehr-Leitstelle ein Feuer in einer Tiefgarage eines Wohnkomplexes auf der Reusrather Straße. Aufgrund der eingehenden Meldungen alarmierte der Leitstellendisponent den Löschzug der zuständigen Feuerwache Werstener Feld, den Löschzug der Feuerwache Hüttenstraße sowie mehrere Sonderfahrzeuge der Feuerwache Posener Straße, den Führungsdienst sowie den städtischen Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt.

Als die ersten Feuerwehrkräfte der zuständigen Wache Werstener Feld nach sechs Minuten an der Einsatzstelle eintrafen, schlug ihnen bereits schwarzer Rauch aus der Tiefgaragenabfahrt entgegen. Ebenfalls hatte sich der Rauch über Abluftschächte der Tiefgarage im Innenhof des Wohnkomplexes ausgebreitet. Die Wohnungsfenster zum Innenhof waren bereits von den Bewohnern geschlossen worden, so daß kein Rauch in die Wohnungen eindringen konnte.

Der Einsatzleiter ließ die Treppenräume und die Wohnungen des Wohnkomplexes auf Raucheintritt kontrollieren und gleichzeitig einen Löschangriff in die Tiefgarage vornehmen. Dazu wurden von den Einsatzkräften zwei C-Rohre und zwei B-Rohre eingesetzt. Das Feuer in der Tiefgarage konnte schnell ausfindig gemacht und abgelöscht werden, es brannten zwei PKW. Circa 30 Minuten nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte der Einsatzleiter „Feuer unter Kontrolle“ melden. Die Tiefgarage wurde mittels zweier Großlüfter entraucht, dadurch entspannte sich nach kurzer Zeit auch die Rauchsituation im Innenhof. Nach etwa 20 weiteren Minuten konnte der Einsatzleiter „Feuer aus“ melden.

Zwei Passanten, die angaben, Rauchgase inhaliert zu haben, wurden vom Rettungsdienst ambulant behandelt, ein Transport in ein Krankenhaus war nicht nötig.

Die letzten Aufräumarbeiten werden in Kürze abgeschlossen sein, so daß die insgesamt 44 Einsatzkräfte wieder zu ihren Standorten einrücken können.

Zur Brandursachenermittlung wurde die Kriminalpolizei hinzugezogen. Die Höhe des Sachschadens kann derzeit nicht beziffert werden.

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Quelle: Presseportal