Bonn (ots) – Bonn-Duisdorf, Klosterstraße, 02.06.2021, 14:05 Uhr

Am frühen Mittwochnachmittag erreichten die Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst mehrere Notrufe. Laut den Meldungen der Anrufer sollte es aus Keller eines Mehrparteienhauses stark qualmen.
Bei Eintreffen der Feuerwehr drang dichter Rauch an der Vorder- und Rückseite aus mehreren Kellerfenstern. Der erste Rettungsweg über den Treppenraum war den Bewohnern aufgrund einer Verrauchung versperrt.

Es wurden umgehend Atemschutztrupps mit Löschrohren in den Keller kommandiert um die Brandbekämpfung einzuleiten. Parallel wurde der Treppenraum des dreigeschossigen Sechsparteienhauses durch einen weiteren Atemschutztrupp abgesucht und Abluftöffnungen geschaffen.
Die im weiteren Verlauf eintreffenden Kräfte bereiteten einen zweiten sogenannten Angriffsweg mit einem Löschrohr vor und sicherten das Gebäude von der Rückseite ab.

Über zwei Drehleitern wurden insgesamt 4 Personen gerettet, weitere 4 Personen über den später rauchfreien Treppenraum. Alle Personen wurden durch Kräfte des Rettungsdienst untersucht. Eine Person wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Bonner Krankenhaus gebracht.

Zur Unterstützung der Kräfte in Keller und Treppenraum wurde ein Lüfter zur Rauch- und Wärmeabfuhr eingesetzt. Schließlich wurden die Wohnung und der Dachboden auf Rauch- und Rußausbreitung kontrolliert. Die Wohnungen sind weiter bewohnbar. Die Stromversorgung war jedoch bei Einsatzabschluss noch nicht wieder hergestellt, weil zunächst der Energieversorger die Hauptstromzuleitung prüfen musste.

Im Einsatz waren Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bonn mit der Löscheinheit Duisdorf, Kräfte der Berufsfeuerwehr Bonn von den Feuerwachen Bonn und Beuel, der Einsatzführungsdienst sowie der Rettungsdienst von der Rettungswache Lengsdorf. Rund 40 Einsatzkräfte sind mit fünf Löschfahrzeugen, zwei Drehleitern, zwei Rettungswagen, einem Mannschaftstransportfahrzeugen und einem Einsatzleitwagen im Einsatz gewesen. Während der Einsatzmaßnahmen sicherte die Polizei gegen Verkehrsgefahren ab und nahmen im Anschluss die Ermittlungen zur Brandursache auf!

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Führungsdienst
Manuel Schönen
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Quelle: Presseportal