München (ots) – Wer derzeit in Bayern langfristig sichere Jobs in einem spannenden Beruf sucht und freie Stellen überall im Land finden will, kann mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) einen Einblick in den Pflegeberuf erhalten. Ein Jahr lang können Schulabgänger und junge Menschen in der beruflichen Orientierungsphase praktische Erfahrungen in diesem vielseitigen Arbeitsfeld sammeln. Darauf weist der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) hin. „Im Rahmen des FSJ können junge Leute den Kontakt zwischen den Generationen herstellen und direkt mit älteren Menschen arbeiten. Dabei bieten sich viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung – zum Beispiel die Organisation von Gruppenveranstaltungen oder des gemeinsamen Singens oder das Vorlesen von Büchern“, sagt der bayerische bpa-Landesvorsitzende Kai A. Kasri. „Dass dies in der Pflege, anders als in vielen anderen Bereichen, auch während der Pandemie möglich ist, liegt an den professionellen Hygienestandards und der hohen Impfquote in diesem Bereich. Viele andere Unternehmen haben ihre Praktika und Orientierungsangebote momentan gestrichen.“

Im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) entdecken junge Menschen ein Jahr lang bezahlt neue Perspektiven für ihre berufliche Zukunft und stärken ihre eigenen Talente. Dabei werden sie auch eng pädagogisch begleitet. Die privaten Pflegedienste und Heime in Bayern arbeiten dazu mit der Münchener Stiftung ICP zusammen, die den FSJlern zur Seite steht.

„Das FSJ ist ein Jahr für sich und andere. Der Kontakt zu und die Unterstützung von älteren und behinderten Menschen bietet die Möglichkeit, sich sozial zu engagieren, sich zu orientieren und auszuprobieren. Hier gibt es bayernweit interessante Jobs quasi vor der Haustür“, sagt der Leiter der bpa-Landesgeschäftsstelle Joachim Görtz. „In der Pflege gibt es lebenslang die Möglichkeit zur beruflichen Weiterentwicklung, bis hin zu Leitungsfunktionen oder einem Studium. Da sind motivierte und neugierige junge Menschen gefragt.“

Freie Stellen in allen Regionen des Landes können direkt bei der bpa-Landesgeschäftsstelle unter 089/890 44 83 20 erfragt werden.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) bildet mit mehr als 12.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über 1.400 in Bayern) die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind systemrelevanter Teil der Daseinsvorsorge. Als gutes Beispiel für Public-private-Partnership tragen die Mitglieder des bpa die Verantwortung für rund 365.000 Arbeitsplätze und circa 27.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Die Investitionen in die soziale Infrastruktur liegen bei etwa 29 Milliarden Euro.

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Für Rückfragen: Joachim Görtz, Leiter der bpa-Landesgeschäftsstelle, Tel.: 089/890 44 83 20, www.bpa.de

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Quelle: Presseportal