Bonn (ots) – FDP-Chef Christian Lindner hat im phoenix-Interview bürokratische Hemmnisse bei der Einführung neuer Technologien für den Klimaschutz kritisiert. Als Beispiel nannte Lindner ein Offshore-Windparkprojekt des Energiekonzerns RWE und des Chemiekonzerns BASF vor den Küsten Deutschlands. Mit dem Windpark solle Energie für die Wasserstoffproduktion gewonnen werden, um „den größten Energieverbraucher unseres Landes“, den Chemiepark Ludwigshafen, klimaneutral zu machen. Die beiden Unternehmen verlangten keine Subventionen, sondern schnelle Planungs- und Genehmigungsverfahen für das Projekt. „Das muss doch in diesem Land möglich sein, dass wir die bürokratische Selbstfesselung überwinden, damit die Technologien, die zur Verfügung stehen, und diejenigen, die darin investieren wollen, auch genutzt werden können“, sagte Lindner.

Der FDP-Vorsitzende bekräftigte seine Forderung, Klimaschutz müsse Teil einer Wachstums- und Fortschrittsagenda werden. Es sei „unsere deutsche Aufgabe“, die Technologien und Strategien zu entwickeln, mit denen dann auch Amerikaner, Chinesen und andere auf der Welt überzeugt werden könnten, dass Klimaschutz nichts mit Verlust und Verzicht zu tun habe, sondern dass „Veränderung bei gleichzeitigem wirtschaftlichen Vorankommen möglich ist“.

Das Interview in voller Länge sehen Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=oNbFtbD4fO8

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