Ottawa, Ontario (ots/PRNewswire) – David Lametti, Justizminister und Generalstaatsanwalt von Kanada, und Carolyn Bennett, Ministerin für die Beziehungen zwischen Krone und Indigenen in Kanada, haben heute folgende Erklärung abgegeben:

„Wir freuen uns sehr, dass der Senat die Bill C-15, die Deklaration der Rechte indigener Völker der Vereinten Nationen, verabschiedet hat. Wir warten nun gespannt auf die Königliche Zustimmung.

„Der heutige Tag stellt einen entscheidenden Schritt zur Anerkennung, Förderung, zum Schutz und zur Wahrung der Menschenrechte indigener Völker in Kanada dar. Er markiert einen weiteren wichtigen Schritt in der Entwicklungsgeschichte der Beziehungen zwischen Krone und Indigenen, der dazu beitragen wird, engere Beziehungen zu schmieden und den Weg zur Selbstbestimmung der First Nations, der Inuit und der Métis zu unterstützen und gleichzeitig gemeinsame Maßnahmen zur weiteren Aussöhnung zu ergreifen.“

„Die Umsetzung der Deklaration durch die Bill C-15 ist Teil der Verpflichtung der Regierung, Ungerechtigkeiten anzugehen, Vorurteile zu bekämpfen und alle Formen von Gewalt, Rassismus und Diskriminierung, einschließlich systemischen Rassismus und Diskriminierung, gegen indigene Völker ein für allemal zu beseitigen.“

„Dieses Gesetz wird die kanadische Regierung dazu verpflichten, Gesetze, Richtlinien und Ansätze zu prüfen und in Absprache und Zusammenarbeit mit den indigenen Völkern alle Maßnahmen zu ergreifen, um die Übereinstimmung mit der Deklaration sicherzustellen. Es bildet die Grundlage für einen transformativen Wandel in den Beziehungen Kanadas zu den indigenen Völkern.“

„Die Gesetzgebung wird andere Initiativen ergänzen, die mit indigenen Partnern in ganz Kanada im Gange sind, um sozioökonomische Lücken zu schließen, die Versöhnung voranzutreiben und die Beziehungen auf der Grundlage von Rechten, Respekt, Zusammenarbeit und Partnerschaft zu erneuern.“

„Die Aufgabe, jahrhundertelange Kolonialpolitik rückgängig zu machen, ist von absoluter Dringlichkeit. Der grausige Fund namenloser Gräber an der ehemaligen Kamloops Indian Residential School sowie möglicher weiterer Gräber sind eine weitere Erinnerung an diese Tatsache. Das Leid, die die Angehörigen der First Nations, Inuit und Métis erleben müssen, ist real, dauert nach wie vor an und muss bekämpft werden.“

„In den Handlungsaufforderungen 43 und 44 hat die Wahrheits- und Versöhnungskommission alle kanadischen Regierungsebenen dazu aufgerufen, die Deklaration als Rahmen für die Versöhnung umzusetzen und einen Aktionsplan, Strategien und andere konkrete Maßnahmen ins Leben zu rufen, um ihre Ziele zu erreichen.“

„Gemeinsam müssen wir den Weg der Versöhnung weitergehen, um sicherzustellen, dass die Rechte, Sprachen, Kulturen und Identitäten aller indigenen Völker anerkannt, gewürdigt und respektiert werden. Bill C-15 bietet der kanadischen Regierung einen Rahmen, in Zusammenarbeit mit den indigenen Völkern einen Weg zu finden, nach vorn zu blicken, und zwar zum Wohle aller Kanadier.“

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Quelle: Presseportal