Saarbrücken (ots) – Die Neuauflage des Leitfadens „Erfolgreich im Ausland“ ermuntert Mittelständler, auch in der Pandemie Chancen der Internationalisierung zu nutzen. Der Herausgeber, Professor Peter Anterist, und zahlreiche Experten für Außenwirtschaft haben sich in ihren praxisorientierten Beiträgen mit den aktuellen Herausforderungen für international aktive Unternehmen befasst.

Dass mit der Corona-Krise oft auch das Ende Globalisierung ausgerufen wurde, hält Herausgeber Peter Anterist für vorschnell: Der Neustart von Unternehmen zunächst in China, dann auch in Europa habe gezeigt, dass das Auslandsgeschäft seine tragende Rolle für den Mittelstand beibehalten kann: „Allerdings ist klar, dass die durch den Virus erzwungene Einschränkung der persönlichen Mobilität eine einzigartige und länger dauernde Herausforderung für die Unternehmen darstellt“, sagt Anterist. Als Chef der weltweit aktiven Treuhandgesellschaft InterGest hat er während der Pandemie mit zahlreichen Unternehmenskunden, aber auch mit den Autoren der Erstauflage des Leitfadens den intensiven Austausch gesucht. „Die wohl wichtigste gemeinsame Erfahrung der letzten Monate: Ein entscheidender Erfolgsfaktor der Internationalisierung bleibt die Agilität der Teams in den Auslandsniederlassungen – und ihre Konzentration auf die Kundenbeziehung vor Ort.“

Auch die überarbeitete Neuauflage der Publikation zielt auf Entscheider im Mittelstand, bei kleineren Unternehmen und in den Start-ups. Der Herausgeber hat rund 20 erfahrene Praktiker gebeten, ihre bewusst knapp gefassten Anregungen in einem „Unternehmer-Briefing für die Internationalisierung“aufzuschreiben. Die Autoren diskutieren die wichtigsten Handlungsfelder im Ausland: Diese reichen von Vertrieb, Messen, Marketing, E-Commerce, Personal über die Steuerung der Auslandsgesellschaft, das Kooperationsmanagement bis hin zur Nutzung von Fördermitteln und zum Währungsmanagement.

Auch der „Plan B“, der „geordnete Rückzug“ aus einem Markt, ist ein Thema in dem 160 Seiten starken Buch. Anterist und die Autoren warnen Unternehmen angesichts der Pandemie sowie der geo- und handelspolitischen Veränderungen in der Weltwirtschaft Unternehmen vor zusätzlichen „hausgemachten Problemen“, die den Erfolg im Auslandsgeschäft in Frage stellen können. Wie Mittelständler optimal vorbereitet in die Auslandsmärkte gehen können, auf was sie sich dabei konzentrieren sollten und wie die Digitalisierung sie dabei unterstützen kann, sind zentrale Fragestellungen der Publikation.

Die Gründung und rationelle Führung von Niederlassungen, die sehr flexibel und nahe an den Kunden agieren, wird in der Pandemie noch sehr viel stärker als in den Vorjahren zum Erfolgsfaktor. Auf diese Erfahrung der letzten Monate verweisen mehrere der Autoren. Gegenüber der digital unterstützten Präsenz vor Ort verliere das „Mutterhaus als Mittelpunkt einer produktzentrierten Welt“ an Bedeutung, schreibt Stefan Peikert in seinem Beitrag. Das Profil des Manns oder der Frau „der ersten Stunde“ an der Spitze des Auslandsteams ist ein weiterer entscheidender Erfolgsfaktor. Dafür geeignete Führungspersönlichkeiten, aber auch generell Fachkräfte zu finden, sei vielfach ebenfalls nur noch international möglich.

Einzelne Beiträge des Buches sind online auf der Außenwirtschafts-Website des Stuttgarter Verlags local global publiziert.

Bibliografische Angaben:

Titel: Prof. Peter Anterist u.a.: Erfolgreich im Ausland – Ein Leitfaden für den Mittelstand, Zweite, überarbeitete Auflage, Stuttgart 2021, 160 Seiten, Softcover, 25 Euro, Verlag: local global ISBN 978-3-9820948-0-9

Leseproben: https://globalbusiness-magazine.de/leitfaden/

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Quelle: Presseportal