Frankfurter Rundschau (ots) – Bei den verheerenden Überschwemmungen zeigt Deutschland, wozu es in Notsituationen in der Lage ist. Gerade einmal drei Wochen nach dem Ablaufen des Wassers ist ein Wiederaufbaufonds mit einem bisher einmaligen Volumen von 30 Milliarden Euro vereinbart. Wenn man weiß, wie lange und erbittert Bund und Länder normalerweise über vergleichsweise läppische Summen streiten, ist das eine enorme Leistung. Spätestens aus dieser Flutkatastrophe müssen aber die Lehren gezogen werden. Wir werden damit leben müssen, dass Naturkatastrophen mit verheerenden Schäden die Regel werden. Das erfordert nicht nur den Ausbau von Schutzsystemen, sondern auch eine neue Siedlungsplanung, die Gefahrenzonen meidet.

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