Hannover (ots) – 100 Tage nach seiner Konstituierung hat das Präsidium der 13. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) erste Eckpfeiler der Planungen für die kommende Synodentagung vom 4. bis 10. November in Bremen bekannt gegeben. Im Mittelpunkt der als Präsenzsitzung unter Corona-Bedingungen angesetzten Tagung steht die turnusgemäße Wahl des Rates der EKD. Diese wird am Dienstag, 9. November, durchgeführt. Die Wahlen für den Vorsitz und stellvertretenden Vorsitz im Rat sind für den 10. November angesetzt. Bereits am Sonntag, 7. November, wird der nach sieben Jahren aus dem Amt scheidende EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm seinen letzten Ratsbericht halten.

Einen inhaltlichen Schwerpunkt auf der Synodentagung wird auch der Schutz vor sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche bilden. An der auf drei Stunden angesetzten Diskussion über das Themenfeld am Montag, 8. November, sollen auch Betroffene beteiligt sein. So wurden die aktuellen und ehemaligen Mitglieder des Betroffenenrates eingeladen, auf der Synode Stellungnahmen zum Bericht des Beauftragtenrates der EKD zum Schutz vor sexualisierter Gewalt abzugeben, den Landesbischof Christoph Meyns als Sprecher des Beauftragtenrates vorstellen wird. In einer Podiumsdiskussion im zweiten Teil des Tagesordnungspunktes wird es dann um die Zusammenhänge von Macht und sexualisierter Gewalt gehen. Geplant ist ein Podiumsgespräch mit externen Expert*innen, kirchlichen Vertreter*innen und Betroffenen. „Die Auseinandersetzung mit den Anliegen der Betroffenen ist uns ein wichtiges Bedürfnis“, so Synodenpräses Anna-Nicole Heinrich. „Mit dem Themenschwerpunkt sollen insbesondere die neuen Synodalen, aber auch die breite Öffentlichkeit für das Themenfeld sexualisierte Gewalt in der evangelischen Kirche sensibilisiert und auf die fortlaufende Bedeutsamkeit aufmerksam gemacht werden.“

Die 13. Synode der EKD hat 128 Mitglieder und hatte sich im Mai dieses Jahres auf ihrer 1. Tagung neu konstituiert.

Hinweise:

Eine gesonderte Einladung und Akkreditierungshinweise werden den Vertreterinnen und Vertretern der Medien im September zugeschickt.

Betroffene von sexualisierter Gewalt im Raum der evangelischen Kirche und der Diakonie können sich an die „Zentrale Anlaufstelle.help“ sowie an die landeskirchlichen Ansprechpersonen für Betroffene sexualisierter Gewalt wenden:

www.Anlaufstelle.help

www.ekd.de/Ansprechpartner-fuer-Missbrauchsopfer-23994.htm

Weitere Informationen zu den Maßnahmen gegen sexualisierte Gewalt unter:

www.hinschauen-helfen-handeln.de

www.ekd.de/missbrauch

Hannover, 17. August 2021

Pressestelle der EKD

Carsten Splitt

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