Mainz (ots) –

Schwarzmalerei sollte man eigentlich vermeiden. Aber manchmal geht es nicht anders. So wie jetzt. Denn die Lage ist wirklich düster, alles andere wäre Schönrednerei. Die Ruhe vor dem Sturm – das Bild passt. Denn die schwindelerregenden Inflationsraten entfalten ihre zerstörerische Kraft zeitverzögert. Preissteigerungen von mehr als acht Prozent, jetzt sogar von zehn Prozent, und Energiepreisexplosionen, wie wir sie derzeit erleben, hält auf Dauer keine Volkswirtschaft aus, ohne Schaden zu nehmen. Die Menschen können den Euro bekanntlich nur einmal ausgeben. Und wenn er weg ist, dann wird eben weniger gekauft. Für ein Wirtschaftssystem, das auf Wachstum basiert, ist das Gift. 2023 wird ein hartes Jahr. Von Ankündigungen wie zuletzt von der BASF, die in Ludwigshafen ein großes Sparprogramm mit Stellenabbau auflegt, werden wir in den nächsten Monaten häufiger lesen. Ganz zu schweigen von Kleinbetrieben, die still und leise sterben. Auch werden viele Familien in die Verschuldung rutschen, weil das Geld hinten und vorne nicht mehr reicht. Der Staat wird zwar versuchen, zu unterstützen, aber alles wird er nicht richten können.

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