Frankfurt (ots) –

Die Frauenquote ist eine Gehhilfe, um allen Beine zu machen, die allzu männlich unterwegs sind. So wie die meisten Wirtschaftsunternehmen. Die brauchen offenbar richtig Druck, damit sie kapieren, dass Frauen auch an die Spitze von Konzernen gehören. Diesen Druck will die EU endlich aufbauen und eine verbindliche Frauenquote für die Führungsetagen börsennotierter Firmen einführen.

Seit Jahrzehnten belegen Untersuchungen, dass Diversität ein ökonomischer Erfolgsfaktor ist. Doch was schert die Wirtschaftsbosse der Profit, wenn es um etwas Wichtigeres geht – den Machterhalt in der männlich dominierten Führungsblase.

Allerdings ist dreiste Beharrlichkeit keine männliche Spezialität. Es war die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, die eine EU-Frauenquote über Jahre erfolgreich hintertrieben hat. Merkel hätte besser auf die Drohung ihrer US-Kollegin Madeleine Albright gehört: „In der Hölle gibt es einen besonderen Platz für Frauen, die andere Frauen nicht unterstützen.“

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